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Die zurückliegenden Termine finden Sie im Archiv

 
 

 
16.05.2012 Mitarbeitervortrag: "Wir forschen. Für Sie.":
Mord im Kloster. Zur Bewältigung von Gewalttaten in religiösen Gemeinschaften des Mittelalters
    DIE MITARBEITERREIHE DER HEIDELBERGER AKADEMIE DER WISSENSCHAFTEN:
    Unter dem Motto "Wir forschen für Sie" sind Öffentlichkeit sowie Medienvertreter herzlich dazu eingeladen, mit Forschern persönlich ins Gespräch zu kommen. Von der Volkshochschule mit beworben, gehört die Mitarbeiterreihe seit inzwischen neun Jahren zum festen Veranstaltungsplan der Heidelberger Akademie der Wissenschaften dazu. Dabei stellen mehrere Forschungsstellen ihre Projekte der Öffentlichkeit vor. Danach können Fragen aus dem Publikum diskutiert werden.

    „Der Name der Rose“ hat uns die Welt mittelalterlicher Klöster lebendig vor Augen geführt: Abgelegen in den Bergen liegt eine Abtei, in der Mönche zusammen leben, beten und arbeiten. Doch mitten unter ihnen treibt ein Mörder sein Unwesen und verbreitet Angst und Schrecken.
    Tatsächlich sind Gewaltakte im kirchlich-monastischen Bereich in zahlreichen Quellen aus dem Mittelalter dokumentiert. Solche Taten erschütterten religiöse Gemeinschaften in ihren Grundfesten und warfen Fragen nach den Beweggründen der Täter und dem Umgang mit Leben und Tod auf.
    Dabei wurden auch ganz grundsätzlich Vorstellungen von einem gottgefälligen Leben diskutiert: Wie sollte eine Gesellschaft geordnet sein, um Gott zu dienen? Wie konnte Frieden zwischen den Menschen gewährleistet werden? Wer hatte welche Aufgaben zu erfüllen? Konnte man vielleicht in der Natur Antworten auf diese Fragen finden?
    Historiker der Heidelberger Akademie der Wissenschaften laden Sie ein, die Gedankenwelt mittelalterlicher Klöster kennenzulernen.

    Dr. Stefan Burkhardt studierte Geschichte und Politikwissenschaft an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, wo er 2006 promoviert wurde. 2007–2010 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Seminar der Universität Heidelberg. Seit 2010 arbeitet er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Heidelberger Akademie der Wissenschaften an dem Projekt „Klöster im Hochmittelalter: Innovationslabore europäischer Lebensentwürfe und Ordnungsmodelle“). Dr. Julia Dücker studierte Mittlere und Neuere Geschichte, Politikwissenschaft und Osteuropäische Geschichte an den Universitäten Heidelberg und Warschau (Polen). 2011 wurde sie, nach mehrjährigen verschiedenen Tätigkeiten als Wissenschaftliche Mitarbeiterin im In- und Ausland, an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg promoviert. Seitdem arbeitet sie im Forschungsprojekt „Klöster im Hochmittelalter. Innovationslabore europäischer Lebensentwürfe und Ordnungsmodelle“ der Heidelberger Akademie der Wissenschaften.
Öffentliche Veranstaltung: Gäste sind herzlich willkommen
Ort:Karlstraße 4, 69117 Heidelberg
Akademiegebäude, Vortragssaal
Beginn: 16.05.2012 um 18:15 Uhr
  
  
23.05.2012 Mitarbeitervortrag: "Wir forschen. Für Sie.":
Jubelschall und Totenklage – Die Funktionen mittelalterlicher Glocken im Spiegel ihrer Inschriften
    DIE MITARBEITERREIHE DER HEIDELBERGER AKADEMIE DER WISSENSCHAFTEN:
    Unter dem Motto "Wir forschen für Sie" sind Öffentlichkeit sowie Medienvertreter herzlich dazu eingeladen, mit Forschern persönlich ins Gespräch zu kommen. Von der Volkshochschule mit beworben, gehört die Mitarbeiterreihe seit inzwischen neun Jahren zum festen Veranstaltungsplan der Heidelberger Akademie der Wissenschaften dazu. Dabei stellen mehrere Forschungsstellen ihre Projekte der Öffentlichkeit vor. Danach können Fragen aus dem Publikum diskutiert werden

    Nicht nur im christlichen Abendland haben Glocken über Jahrhunderte hinweg das Leben und Sterben der Menschen begleitet. Bis in die Gegenwart hinein akzentuiert ihr Schall unseren Tagesablauf, verkündet Festlichkeiten und Trauerfälle, versammelt die Gemeinde zum Gottesdienst, ermahnt zum Gebet, läßt innehalten oder ruft die Erinnerung an bestimmte Ereignisse wach. Obwohl Glocken nur über einen einzigen Grundton verfügen, hat man ihnen schon immer je nach Bedarf erstaunlich viele Funktionen zugedacht, die überdies im Laufe der Zeit mehrfach wechseln konnten. Der Vortrag geht anhand von ausgewählten Beispielen aus dem Bereich des deutschen Südwestens der Frage nach, inwieweit sich die ursprünglichen Aufgaben mittelalterlicher Glocken aus ihren Inschriften ableiten lassen. Dabei werden nicht nur Inhalt und Formular der Texte vorgestellt, sondern auch die Buchstabenformen näher beleuchtet, die je nach angestrebtem Schriftideal, gestalterischer Neigung des Gießers und verwendeter Herstellungstechnik oft eine ganz individuelle Ausprägung gefunden haben.

    Dr. Ilas Bartusch studierte in Halle (Saale), Rom und Freiburg i. Br. die Fachrichtungen Latinistik und Germanistik. Seit 1998 steht er in engem Kontakt mit dem interakademischen Forschungsunternehmen ‚Die Deutschen Inschriften’. 2003 wurde er promoviert. Seit 2001 arbeitet er in der Forschungsstelle ‚Die Deutschen Inschriften’ der Heidelberger Akademie der Wissenschaften. 2009 edierte er die Inschriften der Stadt Baden-Baden und des Landkreises Rastatt und bereitet derzeit den entsprechenden Band für den Landkreis Freudenstadt vor. Im Rahmen dieser Tätigkeit hat er sich mit zahlreichen Glocken befasst und ihre Inschriften vielfach vor Ort untersucht.
Öffentliche Veranstaltung: Gäste sind herzlich willkommen
Ort:Karlstraße 4, 69117 Heidelberg
Akademiegebäude, Vortragssaal
Beginn: 23.05.2012 um 18:15 Uhr
  
  
29.05.2012 bis 01.06.2012 Tagung der Forschungsstelle "Der Tempel als Kanon der religiösen Literatur Ägyptens":
Altägyptische Enzyklopädien: "Die Soubassements in den Tempeln der griechisch-römischen Zeit"
    Im Zentrum der Tagung werden u.a. folgende übergeordnete Themen stehen: "Soubassements mit geographischem/kulttopographischem Inhalt", "Die Versorgung des Tempels betreffende Soubassements", "Soubassements mit kultisch-religiösem Inhalt", "Soubassements mit kalendarisch-chronologischem Inhalt", "Detailstudien zum Soubassement an architektonischen Einheiten".

    Weitere Informationen und das Tagungsprogramm finden Sie auf:
    URL: www.tempeltexte.uni-tuebingen.de/index.php?option=com_content&view=article&id=13&Itemid=4

Die Veranstaltung ist nur für das Fachpublikum
Ort:Karlstraße 4, 69117 Heidelberg
Akademiegebäude, Vortragssaal
Beginn: 29.05.2012 um 09:00 Uhr
Ende: 01.06.2012
  
  
14.06.2012 bis 15.06.2012 Abschlussveranstaltung der WIN-Projekte zum Thema "Der menschliche Lebenszyklus - Biologische, gesellschaftliche, kulturelle Aspekte"
    Das WIN-Kolleg hat zum Ziel, herausragenden wissenschaftlichen Nachwuchs in Baden-Württemberg in Projekten fächerübergreifender Forschung zu fördern und jungen Wissenschaftlern, die an interdisziplinärer Kommunikation interessiert sind, ein Forum für die wissenschaftliche Kooperation anzubieten, das es in dieser Form bisher nicht gibt. Das Konzept des WIN-Kollegs besteht in der Förderung einer von jungen Wissenschaftlern gestalteten und getragenen interdisziplinären Forschung. Gefördert werden wissenschaftliche Projekte sowie Workshops und Tagungen zu den Projekten, aber auch zu weiteren aktuellen, fächerübergreifenden Themen. Die Forschungsarbeiten haben eine maximale Laufzeit von fünf Jahren.
    Gefördert werden seit Juli 2007 vier Teams im Forschungsschwerpunkt "Der menschliche Lebenszyklus":

    -Veränderung der Gedächtnisfunktion im alternden Gehirn – funktionelle, biochemische und genetische Aspekte

    -Der Mensch ist so alt wie seine Stammzellen

    -Religiöse und poetische Konstruktion der Lebensalter. Konzeptualisierung und Kommentierung von Alterszäsuren im Lebenszyklus

    -Neuroplastizität und Immunologie bei kognitiver Beeinträchtigung im Alter und bei Demenzen

    Aus jedem Bereich werden zwei Vorträge gehalten.
Öffentliche Veranstaltung: Gäste sind herzlich willkommen
Ort:Karlstraße 4, 69117 Heidelberg
Akademiegebäude, Vortragssaal
Beginn: 14.06.2012 um 16:00 Uhr
Ende: 15.06.2012
  
  
18.06.2012 Gemeinschaftsveranstaltung der acht in der Akademienunion zusammengeschlossenen Akademien:
Akademientag 2012: "Recht und Willkür"
    Die in der Union der deutschen Akademien zusammengeschlossenen Wissenschaftsakademien laden dieses Jahr nunmehr zum sechsten Mal wieder Schüler, Lehrer sowie alle Interessierten zum sogenannten Akademientag ein. Unter dem diesjährigen Motto "Recht und Willkür" werden Vorträge bekannter Wissenschaftler gehalten sowie Präsentationen von 13 ausgewählten Forschungsprojekten aus dem Akademienprogramm gezeigt. Durch Ausstellungen und Recherchestationen erhalten die Besucher mannigfache Einblicke in die Arbeit der Wissenschaftler.


    Programm:

  • 13:00 Uhr: Prof. Dr. Horst Dreier – "Recht und Willkür" (Einführungsvortrag)
  • 14:00 Uhr: Prof. Dr. Dieter Langewiesche – "Recht und Revolution"
  • 14:00 Uhr: Prof. Dr. Rolf Stürner – "Recht und Markt - Gefährdung der Vermögensordnung durch private Spekulation und staatliche Überschuldung"
  • 15:30 Uhr: Prof. Dr. Michael Stolleis – "Recht und Willkür in den Diktaturen des 20. Jahrhunderts"
  • 15:30 Uhr: Prof. Dr. Anne Peters – "Völkerrechtliche Sicherung der Menschenrechte"
Öffentliche Veranstaltung: Gäste sind herzlich willkommen
Ort:Welfengarten 1, 30167 Hannover
Gottfried Wilhelm Leibniz-Universität Hannover, Welfenschloss
Beginn: 18.06.2012 um 12:30 Uhr
  
  
 

Verantwortlich: Redaktion
Letzte Änderung: 14.05.2012