Termine 2012

20.01.2012 bis 21.01.2012 Januar-Sitzungen
    Das Programm entnehmen Sie bitte dem Sitzungskalender, der auf der Website unter "Veranstaltungen" zu finden ist.
Nur für Mitglieder der HAW
Ort:Karlstr. 4, 69117 Heidelberg
Akademiegebäude, Vortragssaal
Beginn: 20.01.2012 um 15:00 Uhr
Ende: 21.01.2012
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23.02.2012 bis 24.02.2012 Akademiekonferenz für junge Wissenschaftler:
"From social altruism to commercial exchange: Gift giving and the `embedded´ economy in the ancient world"
    Das Konzept der Geschenkwirtschaft blickt auf eine lange Geschichte in den Sozialwissenschaften zurück und wurde von den Disziplinen der Anthropologie, Soziologie und Wirtschaftsgeschichte umfassend, seit der klassischen Behandlung der Thematik durch Marcel Mauss, analysiert. Ursprünglich wurde dieser Begriff zur Beschreibung von Zusammenhängen entwickelt, in denen Güter und Dienstleistungen ohne eine formelle Übereinkunft oder die Aussicht auf eine unmittelbar oder künftig zu erfolgende Belohnung ausgetauscht wurden. Ohne ein klares wirtschaftliches Grundgerüst war die einzige Gegenleistung, die der Schenkende zu erwarten hatte, dementsprechend die Dankesschuld des Empfängers. Das Ziel der Konferenz ist es, unter Zuhilfenahme von Fallstudien aus der antiken Geschichte aufzuzeigen, dass Formen des nicht-kommerziellen Güteraustausches ökonomische Prozesse sind, die selbst in solchen Gesellschaften, in denen Geld und Handel eine wichtige Rolle spielen, tief in den Kontext sozialer, politischer und wirtschaftlicher Beziehungen eingebunden sind. Die Konferenz wird sich nicht einfach auf soziale Beziehungen oder politische Interessen, die durch das Austauschen von Geschenken auf unterschiedlichen Ebenen bestimmt wurden, konzentrieren, sondern auch auf religiöse Praktiken wie Weihungen an Tempel und Heiligtümer, Geschenke im funerären Kontext und politische Beziehungen, die sich auf "Geschenke" wie den Euergetismus gründen, eingehen. Es ist das Ziel des Projektes, ein effizientes Netzwerk von Vertretern unterschiedlicher Fachrichtungen aufzubauen und somit die Kommunikation zwischen der Alten Geschichte und den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften zu fördern. Dies wird zu einer grundlegenden Neudefinierung und Kontextualisierung von Ideen führen, die traditionell von modernen Kategorisierungen wie "Austausch", "Vorteil" oder "Investition" beeinflusst wurden, und darüber hinaus die Schwierigkeiten überwinden, die durch beschränkte und überholte theoretische und hermeneutische Mittel der Analyse entstanden sind.

    Veranstaltet von:
    JProf. Dr. Filippo Carlà (Johannes Gutenberg-Universität Mainz)
    Maja Gori (Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg – Université Paris 1 Panthéon-Sorbonne)
    Dr. David Reinstein (University of Essex)

    Tagungswebsite:
    URL: www.haw.uni-heidelberg.de/forschung/konferenz_gifteconomy.de.html
Gäste sind nach Voranmeldung willkommen
Ort:Karlstr. 4, 69117 Heidelberg
Akademiegebäude, Vortragssaal
Beginn: 23.02.2012 um 09:00 Uhr
Ende: 24.02.2012
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29.02.2012 bis 02.03.2012 Interdisziplinäre Tagung:
"Historische Rechtssprache"
    Veranstaltet von der Forschungsstelle "Deutsches Rechtswörterbuch"

    Tagungsleitung: Dr. Andreas Deutsch

    Die Sprache ist seit jeher das wichtigste Instrument der Juristen und Rechtsanwender. Daher hat sich schon früh eine spezifische Fachsprache des Rechts herausgebildet. Aber wie verhält sich diese gegenüber der Allgemeinsprache? Auf der interdisziplinär ausgerichteten Tagung soll eine Annährung an diese - auch für die Arbeit des Deutschen Rechtswörterbuchs - zentrale Fragestellung versucht werden.

    Nicht nur im Mittelalter waren die Grenzen zwischen Rechts- und Alltagssprache fließend. Wissenschaftssprache war Latein, der Rechtsalltag aber von unstudierten Laien geprägt - kann deren Wortgebrauch als Rechtssprache bezeichnet werden? In späterer Zeit ergeben sich weitere Abgrenzungsfragen, etwa zur Gesetzes-, Gerichts-, Juristen- und Verwaltungssprache.

    Ein zweiter Teil der Tagung soll Einzelaspekten der Rechtssprache gewidmet sein, etwa „Gefühlswörtern“ oder naturwissenschaftlichen Begriffen in juristischen Texten.
Gäste sind nach Voranmeldung willkommen
Ort:Karlstr. 4, 69117 Heidelberg
Akademiegebäude, Vortragssaal
Beginn: 29.02.2012 um 11:00 Uhr
Ende: 02.03.2012
weitere Informationen: Im Rahmen der Tagung findet am 29. Februar 2012 um 19.30 Uhr ein Vortrag von Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Paul Kirchhof, Bundesverfassungsrichter a.D. im Vortragssaal der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, Karlstraße 4 (Karlsplatz) in Heidelberg statt. Weitere Informationen zu dem Vortrag entnehmen Sie bitte der gesonderten Ankündigung.
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29.02.2012 Öffentliche Vortragsveranstaltung der Forschungsstelle „Deutsches Rechtswörterbuch" (DRW):
Rechtskontinuität und Rechtsvermittlung durch Sprache
    Vortrag von Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Paul Kirchhof, Bundesverfassungsrichter a.D.

    Recht lässt sich nur mittels Sprache denken. Nur durch die Sprache werden Rechtstraditionen und gute Gewohnheiten aufgenommen. Das Begreifen und Verbreiten von Recht ist somit auf Sprache angewiesen.

    In einer vielsprachigen Welt allerdings muss das Recht Vorsorge tragen, dass jeder Rechtsbetroffene in seiner Muttersprache angesprochen wird, er in dieser Sprache seine Rechtsanliegen vertreten kann, Sprachminderheiten ihre Eigenart und Sprachkultur pflegen können.

    Eine Vorschrift ist stets unvollständig, kann die in ihrem Text gemeinte Zukunft nicht vollständig vorwegnehmen. Deshalb ist der Vorgang des Rechtsetzens und des Rechtsanwendens ein beständiger Vorgang des Sprechens: von der parlamentarischen Debatte bis zur Verkündung eines Wortlauts des Gesetzes im Gesetzblatt, von der Klage über das rechtliche Gehör bis zum Urteilsspruchs über Anspruch und Freispruch, beim Sich-Vertragen in einem Vertragstext sowie im Zusammenspiel von Schriftlichkeit und Mündlichkeit der Rechts lebt und wirkt Recht in Sprache.


    PAUL KIRCHHOF ist Direktor des Instituts für Finanz- und Steuerrecht und Professor für öffentliches Recht an der Universität Heidelberg. Er war von 1987 bis 1999 Richter am Bundesverfassungsgericht. Seit 2000 leitet er die in diesem Jahr gegründete „Forschungsstelle Bundessteuergesetzbuch“. Neben vielfältigen weiteren Ehrenämtern übernahm er u.a. die Präsidentschaft des 65. und 66. Deutschen Juristentages. Von 2001 bis 2007 war er Vorsitzender der Deutschen Steuerjuristischen Gesellschaft. Unter den sehr zahlreichen Ehrungen und Orden, die Kirchhof erhielt, sei die Verleihung des „Jacob-Grimm-Preises Deutsche Sprache“ im Jahre 2005 hervorgehoben.
Öffentliche Veranstaltung: Gäste sind herzlich willkommen
Ort:Karlstr. 4, 69117 Heidelberg
Akademiegebäude, Vortragssaal
Beginn: 29.02.2012 um 19:30 Uhr
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07.03.2012 bis 09.03.2012 Akademiekonferenz für junge Wissenschaftler:
"Another Africa? (Post-)Koloniale Afrikaimaginationen in der russischen, polnischen und deutschen Kultur "
    Die Tagung thematisiert kulturübergreifend die Ausprägungen des (post)kolonialen Paradigmas im russischen, polnischen und deutschen Kulturraum. Als vergleichendes Moment dienen dabei die jeweils anzutreffenden Afrikaimaginationen – Alteritätsdiskurse zu einem der wichtigsten (post)kolonialen Bezugsräume. Für den komparatistischen Vergleich wird dabei grundlegend angenommen, dass die historischen Verschränkungen der drei Kulturräume sich auch auf die jeweiligen Alteritätsdiskurse auswirken.
    In den Blick genommen werden drei Philologien, die sich dem zunächst anglophon dominierten Diskurs der Postcolonial Studies erst vergleichsweise spät geöffnet haben, sich aber momentan in einer in allen drei Disziplinen umso intensiver geführten Diskussion befinden. Die Tagung soll damit auch zu einer Blickerweiterung der Postcolonial Studies beitragen, die sich durch die (wissenschafts)historisch bedingte Entwicklung des Feldes komparatistisch überwiegend mit den ehemaligen Kolonialmächten als unbestrittenem Ausgangspunkt postkolonialer Theoriebildung beschäftigt, den mittel- und osteuropäischen Raum jedoch unter vergleichsweise anderen Bedingungen thematisieren muss.

    Veranstaltet von:
    Dr. Gesine Drews-Sylla
    Slavisches Seminar, Eberhard Karls Universität Tübingen
    Jana Domdey, M.A.
    Deutsches Seminar, Eberhard Karls Universität Tübingen
    Mgr. Justyna Gołąbek
    Slavisches Seminar, Eberhard Karls Universität Tübingen

    Tagungswebsite:
    URL: www.uni-tuebingen.de/another-africa



Gäste sind nach Voranmeldung willkommen
Ort:Karlstr. 4, 69117 Heidelberg
Akademiegebäude, Vortragssaal
Beginn: 07.03.2012 um 14:00 Uhr
Ende: 09.03.2012
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20.03.2012 bis 22.03.2012 Akademiekonferenz für junge Wissenschaftler:
"Geschichte(n) des Gulag" - Realität und Fiktion
    Kenntnisse über die sowjetischen Zwangsarbeitslager ziehen wir heute aus historischen Archivmaterialen und Memoirentexten ebenso wie aus künstlerischen Verarbeitungen. Hinzu kommt eine gerade in den letzten Jahren zunehmende Vereinnahmung des Gulag durch die Populärkultur. Doch wie zuverlässig sind die Informationen, die wir auf diesen Wegen erhalten? Was sagen die Quellen und Darstellungen tatsächlich über die Realität des Gulag aus und inwiefern dienen sie möglicherweise einer - auch politisch instrumentalisierbaren - Verharmlosung oder Dämonisierung des Lagersystems?
    Diesen Fragen wollen Wissenschaftler der Geschichts-, Literatur-, Sprach-, Musik- und Medienwissenschaften gemeinsam mit Künstlern und Menschenrechtsaktivisten nachgehen. Ziel der Tagung ist es, das Spannungsverhältnis von Realität und Fiktion in den verschiedenen medialen Repräsentationen des Gulag auszuloten und die unterschiedlichen „Geschichten vom Gulag“, die in Russland wie im Westen heute zugänglich sind, auf ihre Aussagekraft und öffentliche Wirkung hin zu befragen. Mit ihrem Fachdisziplinen übergreifenden Ansatz will die Konferenz zu einem umfassenderen Verständnis des Gesamtphänomens Gulag in seiner historischen wie aktuellen Bedeutung beitragen.

    Veranstaltet von:

    Dr. Karoline Thaidigsmann
    Slavisches Institut, Universität Heidelberg
    Dr. Felicitas Fischer von Weikersthal
    Seminar für Osteuropäische Geschichte, Universität Heidelberg

    Veranstaltungshinweis:

    Im Rahmen der Tagung wird am 21.03.2012 um 19.00 Uhr im Karlstorbahnhof der Film "Within the Whirlwind" ("Mitten im Sturm") in englischer Sprache gezeigt. Es handelt sich um eine Verfilmung der Memoiren der Professorin für Literaturwissenschaften (und lange überzeugten Kommunistin) Evgenija Ginzburg. Das Buch ist bereits in vielfachen Auflagen und Sprachen erschienen, die Memoiren zählen zu den bekanntesten ehemaliger Gulag-Häftlinge sowohl in Russland wie weltweit. In Russland wird seit den 90ern ein Theaterstück aufgeführt, das auf den Erinnerungen Ginzburgs basiert.

    Der Film "Within the Whirlwind" bzw. "Mitten im Sturm" ist eine
    Belgisch-Deutsch-Polnische Co-Produktion unter der Regie von Marleen Gorris (2009). In Deutschland kam er im Mai 2011 in die Kinos. In den Hauptrollen: Emily Watson, Pam Ferris, Ian Hart, Ulrich Tukur. Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link:
    URL: www.imdb.com/title/tt1142804/



Gäste sind nach Voranmeldung willkommen
Ort:Karlstr. 4, 69117 Heidelberg
Akademiegebäude, Vortragssaal
Beginn: 20.03.2012 um 19:00 Uhr
Ende: 22.03.2012
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25.04.2012 Mitarbeitervortrag: "Wir forschen. Für Sie.":
Götterwohnung, Weltabbild und Bibliothek aus Stein – Der ägyptische Tempel als Quelle der religiösen Literatur
    DIE MITARBEITERREIHE DER HEIDELBERGER AKADEMIE DER WISSENSCHAFTEN:
    Unter dem Motto "Wir forschen für Sie" sind Öffentlichkeit sowie Medienvertreter herzlich dazu eingeladen, mit Forschern persönlich ins Gespräch zu kommen. Von der Volkshochschule mit beworben, gehört die Mitarbeiterreihe seit inzwischen neun Jahren zum festen Veranstaltungsplan der Heidelberger Akademie der Wissenschaften dazu. Dabei stellen mehrere Forschungsstellen ihre Projekte der Öffentlichkeit vor. Danach können Fragen aus dem Publikum diskutiert werden.

    Zu den beeindruckendsten Hinterlassenschaften der altägyptischen Kultur zählen die aus Stein errichteten Tempel, die im Gegensatz zu der aus Lehmziegeln bestehenden Alltagsarchitektur die Zeit überdauert haben und auf vielfältige Weise Einblicke in die Welt und Glaubensvorstellungen der Ägypter ermöglichen. Die ägyptischen Tempel waren nicht nur das „Haus des Gottes“ auf Erden, der dort in seinem Kultbild präsent war und durch die täglich ausgeführten Ritualhandlungen der Priester versorgt und verehrt wurde, sondern auch wirtschaftlicher Betrieb und Zentrum der Wissenschaft. Insbesondere die Heiligtümer der griechisch-römischen Zeit bilden mit ihren vielfältigen Inschriften und Darstellungen eine einzigartige Quellensammlung des religiös bestimmten Wissens der alten Ägypter. Der gesamte Tempel ist als Abbild der Welt konzipiert, wobei Architektur, Dekoration und Kultgeschehen aufs Engste miteinander verknüpft sind. Der Vortrag gibt einen umfassenden Einblick in die Gestaltung und Funktionen dieser höchst komplexen Bauwerke und veranschaulicht das Wesen eines ägyptischen Tempels.

    Dr. Bettina Ventker studierte Ägyptologie, Klassische Archäologie und Vergleichende Religionswissenschaft an den Universitäten Köln und Bonn und schloss ihre Promotion im Fach Ägyptologie 2010 an derUniversität Tübingen ab. Sie ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der seit 2010 bestehenden Forschungsstelle „Der Tempel als Kanon der religiösen Literatur Ägyptens“ der Heidelberger Akademie der Wissenschaften.
Öffentliche Veranstaltung: Gäste sind herzlich willkommen
Ort:Karlstraße 4, 69117 Heidelberg
Akademiegebäude, Vortragssaal
Beginn: 25.04.2012 um 18:15 Uhr
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02.05.2012 Buchvorstellung der Forschungsstelle Evangelische Kirchenordnungen des XVI. Jahrhunderts der Heidelberger Akademie der Wissenschaften:
    Band IX: Hessen II
    Die geteilte Landgrafschaft Hessen 1582–1618,
    Grafschaften Waldeck, Solms, Erbach und Stolberg-Königstein,
    Reichsstädte Frankfurt, Friedberg, Gelnhausen und Wetzlar

    Programm

  • Begrüßung
    DR. MICHAEL MATTHÄUS
    Institut für Stadtgeschichte, Frankfurt

  • Grußworte
    PROF. DR. Silke Leopold
    Sekretar der Philosophisch-historischen Klasse der Heidelberger Akademie der Wissenschaften

    PROF. DR. DR. H.C. EIKE WOLGAST
    Leiter der Arbeitsstelle

  • Buchvorstellung
    DR. SABINE AREND
    Bearbeiterin des Bandes

    Empfang im Kreuzgang
Gäste sind nach Voranmeldung willkommen
Ort:Münzgasse 9, 60311 Frankfurt
Institut für Stadtgeschichte (Karmeliterkloster), Dormitorium
Beginn: 02.05.2012 um 18:00 Uhr
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02.05.2012 Mitarbeitervortrag: "Wir forschen. Für Sie.":
Gefallene Engel, gehörnte Frauen und gemeine Schlangen - Ovids Metamorphosen im Kontext des christlichen Mittelalters
    DIE MITARBEITERREIHE DER HEIDELBERGER AKADEMIE DER WISSENSCHAFTEN:
    Unter dem Motto "Wir forschen für Sie" sind Öffentlichkeit sowie Medienvertreter herzlich dazu eingeladen, mit Forschern persönlich ins Gespräch zu kommen. Von der Volkshochschule mit beworben, gehört die Mitarbeiterreihe seit inzwischen neun Jahren zum festen Veranstaltungsplan der Heidelberger Akademie der Wissenschaften dazu. Dabei stellen mehrere Forschungsstellen ihre Projekte der Öffentlichkeit vor. Danach können Fragen aus dem Publikum diskutiert werden.

    Der Ovide moralisé ist die erste vollständige Übersetzung der Metamorphosen Ovids aus dem Lateinischen ins Altfranzösische und aus dem Lateinischen in eine romanische Sprache überhaupt. Er ist in das 14. Jahrhundert zu datieren. Seinen Titel, „moralisierter Ovid“, verdankt er der Tatsache, dass er die Metamorphosen mit einer umfangreichen christlichen mittelalterlichen Interpretation versieht, das heißt, sie „moralisiert“ oder allegorisch auslegt. Es findet also ein kultureller Anpassungsprozess des lateinischen Textes im altfranzösischen Ovide moralisé statt, den wir beispielhaft betrachten wollen. Zudem soll erörtert werden, wie die Wissenschaft von der Aufzeichnung und der Erklärung der Bedeutung historischer Wörter, also die historische Lexikographie, diesen Prozess erhellen kann.

    Zur Umrahmung des Vortrags singt Thomas Städtler moderne Vertonungen altfranzösischer Poesie.

    Lisa Šumski studierte Romanistik mit den Sprachen Französisch und Italienisch sowie Germanistik an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Deutschland), an der Université Lumière Lyon 2 (Frankreich) und an der Università degli Studi di Trento (Italien). Seit 2010 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin der Forschungsstelle „Altfranzösisches Etymologisches Wörterbuch/Dictionnaire Étymologique de l’Ancien Français (DEAF)“ der Heidelberger Akademie der Wissenschaften.
Öffentliche Veranstaltung: Gäste sind herzlich willkommen
Ort:Karlstraße 4, 69117 Heidelberg
Akademiegebäude, Vortragssaal
Beginn: 02.05.2012 um 18:15 Uhr
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11.05.2012 Vorträge der Preisträger der Heidelberger Akademie der Wissenschaften
    Die Heidelberger Akademie der Wissenschaften vergibt vier Preise an junge Forscher, die in der Jahresfeier am 12. Mai 2012 überreicht werden. Zuvor stellen die Preisträger ihre ausgezeichneten wissenschaftlichen Arbeiten in Vorträgen der interessierten Öffentlichkeit vor.

    Akademiepreis 2012
    Dr. Simone Berkel (Heidelberg): "Identifizierung und funktionelle Analyse von SHANK2-Mutationen bei mentaler Retardierung und Autismusspektrumstörungen"

    Karl-Freudenberg-Preis 2012
    Dr. Hannes Mutschler (Heidelberg): "A Novel Mechanism of Programmed Cell Death in Bacteria by Toxin-Antitoxin Systems Corrupts Peptidoglycan Synthesis"

    Walter-Witzenmann-Preis 2012
    Dr. Felix K. Maier (Freiburg): "Überall mit dem Unerwarteten rechnen – Die Kontingenz historischer Prozesse bei Polybios"

    Sigrid-und-Viktor-Dulger-Preis 2012
    Dr. Alexander Sell (Konstanz): "Nichtlineare Spektroskopie mit einer hochintensiven Terahertz-Lichtquelle: Wechselwirkungen mit Ladungsträgern und Spins"


    Gleich drei Stiftern und dem Förderverein der Akademie ist es zu verdanken, dass jährlich vier junge Wissenschaftler von der Heidelberger Akademie der Wissenschaften für ihre Arbeiten mit Preisen ausgezeichnet werden.
Öffentliche Veranstaltung: Gäste sind herzlich willkommen
Ort:Karlstraße 4, 69117 Heidelberg
Akademiegebäude, Vortragssaal
Beginn: 11.05.2012 um 15:00 Uhr
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12.05.2012 Jahresfeier der Heidelberger Akademie der Wissenschaften
    Programm

  • Begrüßung durch den Präsidenten

  • Grußworte
    Prof. Dr. Dr. h. c. Jörg Hacker
    Präsident der Nationalakademie Leopoldina

    Prof. Dr. - Ing . Wolfram Ressel
    Rektor der Universität Stuttgart

  • Bericht des Präsidenten

  • Festrede des Mitglieds der Philosophisch-historischen Klasse
    Prof. Dr. Renate Lachmann
    »Alexander Puschkins Eugen Onegin und dessen
    Nachgeschichte im Werk Vladimir Nabokovs«

    Puschkins Eugen Onegin, der wie kaum ein anderer russischer dichterischer Text Bildungs- und Volksgut zugleich geworden ist, hat die Gattungs- und Stilkonventionen der Zeit vielfach brüskiert und ist zu einem Text des Einschnitts und der Innovation geworden, der die russische Literatur in ein Vorher und ein Nachher teilt. Puschkins Zwittergenre „Roman in Versen“ ist in seiner parodistischen Anlage nicht nur als eine Enzyklopädie der russischen Gesellschaft, sondern auch als literarische Enzyklopädie der Zeit zu lesen. Der Kanonisierungsvorgang, aus dem Puschkin als nationaler Klassiker hervorgegangen ist, und die Beanspruchung seines 'Erbes' durch die nachfolgenden Dichtergenerationen spielen für das russische kulturelle Selbstverständnis eine entscheidende Rolle. Eine besondere Position nimmt hierbei Vladimir Nabokov ein, der mit seinem in der Emigration entstandenen Werk die Puschkin-Nachfolge reklamiert und sich damit selbst in den Kanonisierungsvorgang einschließt. Nabokov hat Puschkins Versroman ins Englische übertragen und mit einem umfangreichen Kommentar einem amerikanischen Publikum nahezubringen versucht. Die Interpretation des Versromans, der die Vorlesung gilt, wird deshalb die Perspektive Nabokovs einbeziehen.


  • Verleihung des Akademiepreises an
    Dr. Simone Berkel | Heidelberg
    Verleihung des Karl-Freudenberg-Preises an
    Dr. Hannes Mutschler | Heidelberg
    Verleihung des Walter-Witzenmann-Preises an
    Dr. Felix K. Maier | Freiburg
    Verleihung des Sigrid-und-Viktor-Dulger-Preises an
    Dr. Alexander Sell | Konstanz

    Musikalische Umrahmung mit Werken von Michail Iwanowitsch Glinka (1804 –1857). Es spielen Petar Hristov (Oboe, Englischhorn) und Reimi Matsuda (Klavier) aus Karlsruhe.
Für geladene Gäste
Ort:Grabengasse 1, 69117 Heidelberg
Alte Universität, Alte Aula
Beginn: 12.05.2012 um 11:00 Uhr
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16.05.2012 Mitarbeitervortrag: "Wir forschen. Für Sie.":
Mord im Kloster. Zur Bewältigung von Gewalttaten in religiösen Gemeinschaften des Mittelalters
    DIE MITARBEITERREIHE DER HEIDELBERGER AKADEMIE DER WISSENSCHAFTEN:
    Unter dem Motto "Wir forschen für Sie" sind Öffentlichkeit sowie Medienvertreter herzlich dazu eingeladen, mit Forschern persönlich ins Gespräch zu kommen. Von der Volkshochschule mit beworben, gehört die Mitarbeiterreihe seit inzwischen neun Jahren zum festen Veranstaltungsplan der Heidelberger Akademie der Wissenschaften dazu. Dabei stellen mehrere Forschungsstellen ihre Projekte der Öffentlichkeit vor. Danach können Fragen aus dem Publikum diskutiert werden.

    „Der Name der Rose“ hat uns die Welt mittelalterlicher Klöster lebendig vor Augen geführt: Abgelegen in den Bergen liegt eine Abtei, in der Mönche zusammen leben, beten und arbeiten. Doch mitten unter ihnen treibt ein Mörder sein Unwesen und verbreitet Angst und Schrecken.
    Tatsächlich sind Gewaltakte im kirchlich-monastischen Bereich in zahlreichen Quellen aus dem Mittelalter dokumentiert. Solche Taten erschütterten religiöse Gemeinschaften in ihren Grundfesten und warfen Fragen nach den Beweggründen der Täter und dem Umgang mit Leben und Tod auf.
    Dabei wurden auch ganz grundsätzlich Vorstellungen von einem gottgefälligen Leben diskutiert: Wie sollte eine Gesellschaft geordnet sein, um Gott zu dienen? Wie konnte Frieden zwischen den Menschen gewährleistet werden? Wer hatte welche Aufgaben zu erfüllen? Konnte man vielleicht in der Natur Antworten auf diese Fragen finden?
    Historiker der Heidelberger Akademie der Wissenschaften laden Sie ein, die Gedankenwelt mittelalterlicher Klöster kennenzulernen.

    Dr. Stefan Burkhardt studierte Geschichte und Politikwissenschaft an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, wo er 2006 promoviert wurde. 2007–2010 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Seminar der Universität Heidelberg. Seit 2010 arbeitet er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Heidelberger Akademie der Wissenschaften an dem Projekt „Klöster im Hochmittelalter: Innovationslabore europäischer Lebensentwürfe und Ordnungsmodelle“). Dr. Julia Dücker studierte Mittlere und Neuere Geschichte, Politikwissenschaft und Osteuropäische Geschichte an den Universitäten Heidelberg und Warschau (Polen). 2011 wurde sie, nach mehrjährigen verschiedenen Tätigkeiten als Wissenschaftliche Mitarbeiterin im In- und Ausland, an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg promoviert. Seitdem arbeitet sie im Forschungsprojekt „Klöster im Hochmittelalter. Innovationslabore europäischer Lebensentwürfe und Ordnungsmodelle“ der Heidelberger Akademie der Wissenschaften.
Öffentliche Veranstaltung: Gäste sind herzlich willkommen
Ort:Karlstraße 4, 69117 Heidelberg
Akademiegebäude, Vortragssaal
Beginn: 16.05.2012 um 18:15 Uhr
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23.05.2012 Mitarbeitervortrag: "Wir forschen. Für Sie.":
Jubelschall und Totenklage – Die Funktionen mittelalterlicher Glocken im Spiegel ihrer Inschriften
    DIE MITARBEITERREIHE DER HEIDELBERGER AKADEMIE DER WISSENSCHAFTEN:
    Unter dem Motto "Wir forschen für Sie" sind Öffentlichkeit sowie Medienvertreter herzlich dazu eingeladen, mit Forschern persönlich ins Gespräch zu kommen. Von der Volkshochschule mit beworben, gehört die Mitarbeiterreihe seit inzwischen neun Jahren zum festen Veranstaltungsplan der Heidelberger Akademie der Wissenschaften dazu. Dabei stellen mehrere Forschungsstellen ihre Projekte der Öffentlichkeit vor. Danach können Fragen aus dem Publikum diskutiert werden

    Nicht nur im christlichen Abendland haben Glocken über Jahrhunderte hinweg das Leben und Sterben der Menschen begleitet. Bis in die Gegenwart hinein akzentuiert ihr Schall unseren Tagesablauf, verkündet Festlichkeiten und Trauerfälle, versammelt die Gemeinde zum Gottesdienst, ermahnt zum Gebet, läßt innehalten oder ruft die Erinnerung an bestimmte Ereignisse wach. Obwohl Glocken nur über einen einzigen Grundton verfügen, hat man ihnen schon immer je nach Bedarf erstaunlich viele Funktionen zugedacht, die überdies im Laufe der Zeit mehrfach wechseln konnten. Der Vortrag geht anhand von ausgewählten Beispielen aus dem Bereich des deutschen Südwestens der Frage nach, inwieweit sich die ursprünglichen Aufgaben mittelalterlicher Glocken aus ihren Inschriften ableiten lassen. Dabei werden nicht nur Inhalt und Formular der Texte vorgestellt, sondern auch die Buchstabenformen näher beleuchtet, die je nach angestrebtem Schriftideal, gestalterischer Neigung des Gießers und verwendeter Herstellungstechnik oft eine ganz individuelle Ausprägung gefunden haben.

    Dr. Ilas Bartusch studierte in Halle (Saale), Rom und Freiburg i. Br. die Fachrichtungen Latinistik und Germanistik. Seit 1998 steht er in engem Kontakt mit dem interakademischen Forschungsunternehmen ‚Die Deutschen Inschriften’. 2003 wurde er promoviert. Seit 2001 arbeitet er in der Forschungsstelle ‚Die Deutschen Inschriften’ der Heidelberger Akademie der Wissenschaften. 2009 edierte er die Inschriften der Stadt Baden-Baden und des Landkreises Rastatt und bereitet derzeit den entsprechenden Band für den Landkreis Freudenstadt vor. Im Rahmen dieser Tätigkeit hat er sich mit zahlreichen Glocken befasst und ihre Inschriften vielfach vor Ort untersucht.
Öffentliche Veranstaltung: Gäste sind herzlich willkommen
Ort:Karlstraße 4, 69117 Heidelberg
Akademiegebäude, Vortragssaal
Beginn: 23.05.2012 um 18:15 Uhr
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29.05.2012 bis 01.06.2012 Tagung der Forschungsstelle "Der Tempel als Kanon der religiösen Literatur Ägyptens":
Altägyptische Enzyklopädien: "Die Soubassements in den Tempeln der griechisch-römischen Zeit"
    Im Zentrum der Tagung werden u.a. folgende übergeordnete Themen stehen: "Soubassements mit geographischem/kulttopographischem Inhalt", "Die Versorgung des Tempels betreffende Soubassements", "Soubassements mit kultisch-religiösem Inhalt", "Soubassements mit kalendarisch-chronologischem Inhalt", "Detailstudien zum Soubassement an architektonischen Einheiten".

    Weitere Informationen und das Tagungsprogramm finden Sie auf:
    URL: www.tempeltexte.uni-tuebingen.de/index.php?option=com_content&view=article&id=13&Itemid=4

Die Veranstaltung ist nur für das Fachpublikum
Ort:Karlstraße 4, 69117 Heidelberg
Akademiegebäude, Vortragssaal
Beginn: 29.05.2012 um 09:00 Uhr
Ende: 01.06.2012
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14.06.2012 bis 15.06.2012 Abschlussveranstaltung der WIN-Projekte zum Thema "Der menschliche Lebenszyklus - Biologische, gesellschaftliche, kulturelle Aspekte"
    Das WIN-Kolleg hat zum Ziel, herausragenden wissenschaftlichen Nachwuchs in Baden-Württemberg in Projekten fächerübergreifender Forschung zu fördern und jungen Wissenschaftlern, die an interdisziplinärer Kommunikation interessiert sind, ein Forum für die wissenschaftliche Kooperation anzubieten, das es in dieser Form bisher nicht gibt. Das Konzept des WIN-Kollegs besteht in der Förderung einer von jungen Wissenschaftlern gestalteten und getragenen interdisziplinären Forschung. Gefördert werden wissenschaftliche Projekte sowie Workshops und Tagungen zu den Projekten, aber auch zu weiteren aktuellen, fächerübergreifenden Themen. Die Forschungsarbeiten haben eine maximale Laufzeit von fünf Jahren.
    Gefördert werden seit Juli 2007 vier Teams im Forschungsschwerpunkt "Der menschliche Lebenszyklus":

    -Veränderung der Gedächtnisfunktion im alternden Gehirn – funktionelle, biochemische und genetische Aspekte

    -Der Mensch ist so alt wie seine Stammzellen

    -Religiöse und poetische Konstruktion der Lebensalter. Konzeptualisierung und Kommentierung von Alterszäsuren im Lebenszyklus

    -Neuroplastizität und Immunologie bei kognitiver Beeinträchtigung im Alter und bei Demenzen

  • Programm:

    Donnerstag, den 14. Juni

    16:00 Begrüßung
    Hermann H. Hahn
    Präsident der Heidelberger Akademie

    Einführung
    Willi Jäger und Bernhard Zimmermann,
    Koordinatoren des WIN-Kolleg

    16:30 - 17:30
    Patrick Horn
    Der Mensch ist so alt wie seine Stammzellen - Alterung in der hämatopoetischen Stammzellnische

    Anna Marciniak-Czochra
    Von Stammzellen zu Geweben: Mathematische Modelle zur Zelldifferenzierung


    Freitag, den 15. Juni

    9:00 - 10:00
    Kathrin Liess
    Lebensalter erzählen. Alter in den Erzelternerzählungen (Genesis 12-50)

    Sandra Linden
    Lebensalter erzählen. Elternvorgeschichten im höfischen Roman des Mittelalters

    10:00 - 11:00
    Christine von Arnim, Iris-Tatjana Kolassa, Marilena Manea
    Neuroplastizität und Immunologie bei kognitiver Beeinträchtigung im Alter und bei Demenzen

    11:00 - 11:30 Kaffeepause

    11:30 - 12:30
    Carsten Diener
    Veränderungen der Gedächtnisfunktion im alternden Gehirn – funktionelle, biochemische und genetische Aspekte

    Franziska Matthäus
    Veränderungen der Gedächtnisfunktion im alternden Gehirn – Netzwerkanalyse der funktionellen Konnektivität

    Thomas G. Schulze
    Genetische Modulation von Morphologie und Funktion des alternden Gehirns am Beispiel des Gens SCN1A

Für geladene Gäste
Ort:Karlstraße 4, 69117 Heidelberg
Akademiegebäude, Vortragssaal
Beginn: 14.06.2012 um 16:00 Uhr
Ende: 15.06.2012
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18.06.2012 Gemeinschaftsveranstaltung der acht in der Akademienunion zusammengeschlossenen Akademien:
Akademientag 2012: "Recht und Willkür"
    Die in der Union der deutschen Akademien zusammengeschlossenen Wissenschaftsakademien laden dieses Jahr nunmehr zum sechsten Mal wieder Schüler, Lehrer sowie alle Interessierten zum sogenannten Akademientag ein. Unter dem diesjährigen Motto "Recht und Willkür" werden Vorträge bekannter Wissenschaftler gehalten sowie Präsentationen von 13 ausgewählten Forschungsprojekten aus dem Akademienprogramm gezeigt. Durch Ausstellungen und Recherchestationen erhalten die Besucher mannigfache Einblicke in die Arbeit der Wissenschaftler.


    Programm:

  • 13:00 Uhr: Prof. Dr. Horst Dreier – "Recht und Willkür" (Einführungsvortrag)
  • 14:00 Uhr: Prof. Dr. Dieter Langewiesche – "Recht und Revolution"
  • 14:00 Uhr: Prof. Dr. Rolf Stürner – "Recht und Markt - Gefährdung der Vermögensordnung durch private Spekulation und staatliche Überschuldung"
  • 15:30 Uhr: Prof. Dr. Michael Stolleis – "Recht und Willkür in den Diktaturen des 20. Jahrhunderts"
  • 15:30 Uhr: Prof. Dr. Anne Peters – "Völkerrechtliche Sicherung der Menschenrechte"
Öffentliche Veranstaltung: Gäste sind herzlich willkommen
Ort:Welfengarten 1, 30167 Hannover
Gottfried Wilhelm Leibniz-Universität Hannover, Welfenschloss
Beginn: 18.06.2012 um 12:30 Uhr
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19.06.2012 Sitzung der Kirchengeschichtlichen Sozietät im SS 2012:
    Dr. S. Buckwalter/Prof. Dr. Th. Wilhelmi/Prof. Dr. Ch. Strohm:

    Zum Forschungsertrag der neuesten Bände der Ausgabe
    "Martin Bucers Deutsche Schriften"

Öffentliche Veranstaltung: Gäste sind herzlich willkommen
Ort:Plankengasse 1-3, 69117 Heidelberg
Ökumenisches Institut, Seminarraum
Beginn: 19.06.2012 um 20:00 Uhr
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23.06.2012 Konzert in der Veranstaltungsreihe Faszination Hofmusik der Forschungsstelle Südwestdeutsche Hofmusik der Heidelberger Akademie der Wissenschaften:
Oberrheinische Cembaloreise
    Wie kaum ein anderes Instrument wird das Cembalo mit der Epoche des Barock assoziiert. »Clavecins« gehörten mindestens bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts zum festen Inventar jeder Hofkapelle, das Cembalo wurde als Soloinstrument und zur Begleitung im Orchester, in der Kammermusik und der Oper verwendet.
    Das Programm führt auf eine imaginäre Reise entlang des Oberrheins auf den Spuren der solistischen Cembalomusik, die hier in Städten und Residenzen des 17. und 18. Jahrhunderts gespielt wurde. Es erklingen Werke u.a. von Johann Jacob Froberger, Christoph Graupner und Johann Caspar Ferdinand Fischer.

    Roland Götz stammt aus München. 1972 gründete er das studio XVII augsburg, eine Reihe thematischer Konzerte, Interpretationsseminare und eines Schallplattenlabels, das mehrfach ausgezeichnet wurde. Als international renommierter Spezialist für »Tastenmusik« von der Gotik bis in die galante Zeit gibt er zahlreiche Konzerte im In- und Ausland, bis hin nach Finnland und Japan. Götz pflegt in Konzerten und Einspielungen intensiven Umgang mit vielen berühmten historischen Orgeln. Er arbeitet (auch als Co-Produzent) häufig mit Rundfunkanstalten zusammen.
    Götz hat eine Sammlung von Instrumenten, mit denen er auch auf Reisen geht. Im Schwetzinger Konzert wird er auf dem Nachbau eines deutschen Cembalos von Christian Zell (1741) spielen, den der Instrumentenbauer Volker Platte für Roland Götz anfertigte.
Öffentliche Veranstaltung: Gäste sind herzlich willkommen
Ort:Schlossplatz 2, 68723 Schwetzingen
Palais Hirsch
Beginn: 23.06.2012 um 20:00 Uhr
weitere Informationen: Karten 12 (10) EUR an der Abendkasse
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02.07.2012 bis 07.07.2012 Workshop der Forschungsstelle "Kommentierung der Fragmente der griechischen Komödie":
Commenting Fragments: The Case of Ancient Greek Comedy
    Die Teilnehmersprache ist englisch.

    The workshop has two separate but related agenda:
  • Mornings (Workshop-sessions) will be occupied with a series of round-table style discussions of some of the challenges of commenting on fragmentary comedies.
  • Afternoons (Afternoon-Lectures) will be devoted to talks by recognized experts in the fileld on the general theme:
    "The Periodization and Dramatic Form of Greek Comedy".

    HINWEIS: Die Veranstaltung findet an unterschiedlichen Orten innerhalb Freiburgs statt. Das Programm und die Adressen sowie weiterführende Informationen entnehmen Sie bitte dem Internet unter:

    URL: www.altphil.uni-freiburg.de/komfrag/veranstaltungen/workshop_2012


Die Veranstaltung ist nur für das Fachpublikum
Ort:Goethestraße 33, 79100 Freiburg
Liefmann-Haus
Beginn: 02.07.2012 um 09:00 Uhr
Ende: 07.07.2012 um 12:00 Uhr
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04.10.2012 bis 06.10.2012 Innovationen durch Deuten und Gestalten – Klöster im Mittelalter zwischen Jenseits und Welt:
Internationale Tagung
    Mainz. Im Erbacher Hof kommen Mittelalterexperten zu einer internationalen Tagung zusammen, die die Innovationskraft hochmittelalterlicher Klöster in den Blickpunkt rückt. In Klöstern und Orden des Hochmittelalters entstanden zahlreiche Modelle und Strukturen des gesellschaftlichen Miteinanders, die bis in die moderne Zeit wirken, ohne dass wir uns dessen immer bewusst sind. Unter dem Titel "Innovationen durch Deuten und Gestalten – Klöster im Mittelalter zwischen Jenseits und Welt" werden im Rahmen der Tagung die Entstehung und die historische Wirkung solcher Modelle und Strukturen diskutiert. Die Themenkomplexe "Bändigung der Transzendenz", "Individuum und Gemeinschaft", "Weltdeutung durch Wissenskonfigurationen" sowie "Neuordnung der Gesellschaft" in Klöstern des Mittelalters stehen dabei im Mittelpunkt der Vorträge und Diskussionen. Die Tagung wird organisiert vom interakademischen Forschungs-Projekt "Klöster im Hochmittelalter. Innovationslabore europäischer Lebensentwürfe und Ordnungsmodelle", das von der Heidelberger Akademie der Wissenschaften und der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig getragen wird.

Die Veranstaltung ist nur für das Fachpublikum
Ort:Grebenstraße 24-26, 55116 Mainz
Erbacher Hof
Beginn: 04.10.2012 um 13:00 Uhr
Ende: 06.10.2012 um 12:30 Uhr
weitere Informationen: Innerhalb der Fachtagung findet um 19:30 Uhr im Landesmuseum Mainz der öffentliche Abendvortrag "Innovation aus Verantwortung. Kloster und Welt im Mittelalter." von Prof. Dr. Gert Melville statt.

Weitere Informationen und das Programm finden Sie unter:
URL: www.haw.uni-heidelberg.de/veranstaltungen/programme_2012.de.html
URL: www.saw-leipzig.de/aktuelles/kloester-im-mittelalter-zwischen-jenseits-und-welt


Programmänderung: Carlos Ruta (Buenos Aires) musste seine Teilnahme leider kurzfristig absagen. Stattdessen wird Mirko Breitenstein am Donnerstag (Sektion A.1) einen Vortrag zum Thema "Das Gewissen und die Verinnerlichung des Transzendenten" halten.
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12.10.2012 Zukunft Wissenschaft - Öffentliche Vortragsreihe in Kooperation mit dem Heidelberger Life-Science Lab:
Pocken, AIDS und Schweinegrippe: Virusbedingte Seuchen einst, jetzt und in Zukunft
    Referent:
    Prof. Dr. Hans Georg Kräusslich
    Ordentliches Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften,
    Hygiene-Institut, Universitätsklinikum Heidelberg
    (Ärztlicher Direktor), Abteilung Virologie

    Das Heidelberger Life-Science Lab ist eine Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ, Heidelberg)und hat die Förderung mathematisch und naturwissenschaftlich-technisch besonders interessierter und begabter Mittel- und Oberstufenschüler und Studenten zur Aufgabe. In den öffentlichen Freitagsvorlesungen, die
    auch in Kooperation mit der Heidelberger Akademie der Wissenschaften stattfinden, soll die Neugierde der Schüler für Wissenschaft geweckt werden. Die Vortragsthemen wechseln zwischen naturwissenschaftlichen und geisteswissenschaftlichen Inhalten.
Öffentliche Veranstaltung: Gäste sind herzlich willkommen
Ort:Im Neuenheimer Feld 280, 69120 Heidelberg
DKFZ, H1
Beginn: 12.10.2012 um 17:00 Uhr
weitere Informationen: URL: www.life-science-lab.org/cms/index.php/vortraege.html
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25.10.2012 KultOrte: Mythen, Wissenschaft und Alltag in den Tempeln Ägyptens:
Der ägyptische Tempel - Götterwohnung, Weltabbild und Bibliothek aus Stein
    Ringvorlesung der Universität Tübingen (Studium Generale) in Kooperation mit der Heidelberger Akademie der Wissenschaften

    Vortrag: Dr. Bettina Ventker
    Mitarbeiterin der Heidelberger Akademie der Wissenschaften

    Zu den bedeutendsten Hinterlassenschaften der altägyptischen
    Kultur zählen die seit dem 3. Jahrtausend v. Chr. aus Stein
    errichteten und auf ewigen Bestand ausgelegten Tempel, die auf vielfältige Weise Einblicke in die Welt und Glaubensvorstellungen
    der Ägypter ermöglichen. Als wirtschaftlicher Betrieb und Zentrum der Lehre und Wissen schaft waren diese Heiligtümer mehr als eine Wohnstätte für die Götter und Stätte des Kultvollzugs. Insbesondere die Tempel der griechischrömischen Zeit stellen aufgrund ihrer durchdachten und komplexen Architektur sowie der Fülle an Inschriften eine einzigartige Quellensammlung des religiös bestimmten Wissens der alten Ägypter dar.
    Begleitend zur gleichnamigen Ausstellung während des Wintersemesters
    beleuchtet die Vortragsreihe die verschiedenen Aspekte dieser Bauwerke: Architektur, Dekoration und Kultgeschehen werden in ihrem komplexen Zusammenspiel vorgestellt.
Öffentliche Veranstaltung: Gäste sind herzlich willkommen
Ort:Hölderlinstraße 5, 72074 Tübingen
Kupferbau, HS 22
Beginn: 25.10.2012 um 18:15 Uhr
weitere Informationen: URL: www.uni-tuebingen.de/aktuelles/studium-generale.html
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26.10.2012 Wissenschaftliche Sitzung der Philosophisch-historischen Klasse der Akademie:
Entstand figürliche Kunst und Musik in Baden-Württemberg?
    Vortrag von Prof. Dr. Nicholas J. Conard | Universität Tübingen

Gäste sind nach Voranmeldung willkommen
Ort:Karlstraße 4, 69117 Heidelberg
Akademiegebäude, Vortragssaal
Beginn: 26.10.2012 um 15:00 Uhr
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26.10.2012 Wissenschaftliche Sitzung der Mathematisch-naturwissenschaftliche Klasse der Akademie:
Das Prinzip der Komplementarität in der Quantenphysik
    Vortrag von Prof. Dr. Wolfgang Schleich | Universität Ulm
Gäste sind nach Voranmeldung willkommen
Ort:Karlstraße 4, 69117 Heidelberg
Akademiegebäude, Vortragssaal
Beginn: 26.10.2012 um 16:30 Uhr
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27.10.2012 Wissenschaftliche Sitzung der gesamten Akademie:
Wege aus der Wirtschaftskrise?
    Für Mitglieder und geladene Gäste:

  • Verleihung einer Ehrenmitgliedschaft

  • Antrittsrede des neuen Mitglieds:
    Prof. Dr. Wolfram Burgard | Universität Freiburg

    ---------

    Für Gäste (Anmeldung erforderlich):

  • Diskussionsveranstaltung der Jungen Akademie und der Heidelberger Akademie mit ihren Kollegiaten.

    Impuls-Referate:
    Dr. Jochen Fehling | Tübingen
    Wirtschaftsethische Verantwortung in der Krise?
    Überlegungen aus der Wirtschaftsethik zur Finanzkrise

    Prof. Dr. Stefanie Walter | Heidelberg
    Wie Regierungen auf Finanzkrisen reagieren.
    Lehren aus vergangenen Krisen für die Eurokrise
Gäste sind nach Voranmeldung willkommen
Ort:Karlstraße 4, 69117 Heidelberg
Akademiegebäude, Vortragssaal
Beginn: 27.10.2012 um 10:30 Uhr
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08.11.2012 KultOrte: Mythen, Wissenschaft und Alltag in den Tempeln Ägyptens:
Schatzkammern und geheime Räume in ägyptischen Tempeln
    Ringvorlesung der Universität Tübingen (Studium Generale)
    in Kooperation mit der Heidelberger Akademie der Wissenschaften

  • Vortrag: Stefan Baumann, M.A.
    Mitarbeiter der Forschungsstelle "Der Tempel als Kanon
    der religiösen Literatur Ägyptens" der HAW
Öffentliche Veranstaltung: Gäste sind herzlich willkommen
Ort:Hölderlinstraße 5, 72074 Tübingen
Kupferbau, HS 22
Beginn: 08.11.2012 um 18:15 Uhr
weitere Informationen: URL: www.uni-tuebingen.de/aktuelles/studium-generale.html
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15.11.2012 KultOrte: Mythen, Wissenschaft und Alltag in den Tempeln Ägyptens:
Die astronomische Decke im Pronaos von Dendara
    Ringvorlesung der Universität Tübingen (Studium Generale)
    in Kooperation mit der Heidelberger Akademie der Wissenschaften

    Vortrag: Prof. Dr. Christian Leitz
    Forschungsstellenleiter des Projekts "Der Tempel als Kanon
    der religiösen Literatur Ägyptens" der HAW
Öffentliche Veranstaltung: Gäste sind herzlich willkommen
Ort:Hölderlinstraße 5, 72074 Tübingen
Kupferbau, HS 22
Beginn: 15.11.2012 um 18:15 Uhr
weitere Informationen: URL: www.uni-tuebingen.de/aktuelles/studium-generale.html
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16.11.2012 Zukunft Wissenschaft - Öffentliche Vortragsreihe in Kooperation mit dem Heidelberger Life-Science Lab:
Hochfrequenztechnik, die Grundlage für drahtlose Kommunikation und Sensorik
    Referent:
    Prof. Dr.-Ing. Werner Wiesbeck
    Ordentliches Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften
    em. Professor für Ingenieurwissenschaften,
    Universität Karlsruhe (TH)

    Das Heidelberger Life-Science Lab ist eine Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ, Heidelberg)und hat die Förderung mathematisch und naturwissenschaftlich-technisch besonders interessierter und begabter Mittel- und Oberstufenschüler und Studenten zur Aufgabe. In den öffentlichen Freitagsvorlesungen, die
    auch in Kooperation mit der Heidelberger Akademie der Wissenschaften stattfinden, soll die Neugierde der Schüler für Wissenschaft geweckt werden. Die Vortragsthemen wechseln zwischen naturwissenschaftlichen und geisteswissenschaftlichen Inhalten.
Öffentliche Veranstaltung: Gäste sind herzlich willkommen
Ort:Im Neuenheimer Feld 242, 69120 Heidelberg
DKFZ, ATV-Seminarraum
Beginn: 16.11.2012 um 17:00 Uhr
weitere Informationen: URL: www.life-science-lab.org/cms/index.php/vortraege.html
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22.11.2012 KultOrte: Mythen, Wissenschaft und Alltag in den Tempeln Ägyptens:
"Der Himmel ist am Jauchzen, die Erde ist in Freude" – Fest- und Feiertagskult im ägyptischen Tempel
    Ringvorlesung der Universität Tübingen (Studium Generale)
    in Kooperation mit der Heidelberger Akademie der Wissenschaften

    Vortrag: Alexa Rickert, M.A.
    Mitarbeiterin der Forschungsstelle "Der Tempel als Kanon
    der religiösen Literatur Ägyptens" der HAW
Öffentliche Veranstaltung: Gäste sind herzlich willkommen
Ort:Hölderlinstraße 5, 72074 Tübingen
Kupferbau, HS 22
Beginn: 22.11.2012 um 18:15 Uhr
weitere Informationen: URL: www.uni-tuebingen.de/aktuelles/studium-generale.html
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22.11.2012 Kultur als Form der Natur. Auch eine Überlegung zur grundlegenden Funktion der Technik.:
Vortrag der Forschungsstelle "The role of culture in early expansions of humans"
    Referent: Prof. Dr. Dr. h.c. Volker Gerhardt

    Dass Kultur und Natur nicht wie Gegensätze behandelt werden müssen, sollte jedem deutlich werden, der sich die Zeit nimmt, über den evolutionären wie auch über den funktionalen Zusammenhang der beiden Bereiche nachzudenken. Wer sich aber die Zeit nimmt, muss erkennen, dass die Kultur als eine Fortsetzung der Natur mit anderen Mitteln begriffen werden kann. Das verbindende Glied ist die Technik, die als das innere Organ aller Kultur verstanden werden kann. Das gelingt ihr aber nur, weil sie selbst schon zur Natur gehört.
Öffentliche Veranstaltung: Gäste sind herzlich willkommen
Ort:Hölderlinstraße 5, 72074 Tübingen
Kupferbau, HS 21
Beginn: 22.11.2012 um 18:15 Uhr
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27.11.2012 Heidelberger Akademie-Vorlesung 2012:
»Alien Visions: The Renaissance Reception of Lucretius«
    Der diesjährige Pulitzer-Preisträger Professor Stephen J. Greenblatt über die Faszination der Renaissance und die Geburt der Moderne

    Vortrag: Prof. Stephen J. Greenblatt, Ph. D.
    Lehrstuhl an der Harvard University in Cambridge, Massachusetts

    Aus Anlass des hundertjährigen Jubiläums der Heidelberger Akademie der Wissenschaften ist seit 2009 eine jährliche AKADEMIE-VORLESUNG eingerichtet worden, die vom Verein zur Förderung der Heidelberger Akademie der Wissenschaften e.V. finanziert wird. Zu dieser Vorlesung werden Gelehrte von Weltrang eingeladen.

    Bisher konnte die HAW die Nobelpreisträger Harald zur Hausen(2009) und Wolfgang Ketterle (2011) sowie Walter Kardinal Kasper (2010) gewinnen.

    Die diesjährige Heidelberger Akademie-Vorlesung wird Prof. Stephen J. Greenblatt Ph.D. halten. Der Literaturwissenschaftler wurde 2011 für "The Swerve: How the World Became Modern" (auf deutsch erschienen unter dem Titel "Die Wende. Wie die Renaissance begann") mit dem National Book Award und im Jahr 2012 dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet.
    Bestsellerautor Stephen Greenblatt wird in seinem Vortrag über die Zeitenwende zwischen dem Ende des Mittelalters und dem Beginn der Renaissance sprechen. Dabei wird die Renaissance-Rezeption des antiken Textes von Lukrez "De rerum natura", der zu Beginn des 15. Jahrhunderts wiederentdeckt wurde, eine entscheidende Rolle spielen. Greenblatt hält diesen Text und die daraus entstandene Rezeption für so bedeutend, dass er ihm ein radikal verändertes Denken der Menschen, das die Welt schließlich in die Moderne führte, zuschreibt.
Öffentliche Veranstaltung: Gäste sind herzlich willkommen
Ort:Grabengasse 1, 69117 Heidelberg
Alte Universität, Alte Aula
Beginn: 27.11.2012 um 19:00 Uhr
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29.11.2012 KultOrte: Mythen, Wissenschaft und Alltag in den Tempeln Ägyptens:
Theologie und Tierkult in der Provinz. Die Stiersärge von Tell Abû-Yâsîn
    Ringvorlesung der Universität Tübingen (Studium Generale)
    in Kooperation mit der Heidelberger Akademie der Wissenschaften

    Vortrag: Dr. Daniela Mendel-Leitz | Universität Tübingen
Öffentliche Veranstaltung: Gäste sind herzlich willkommen
Ort:Hölderlinstraße 5, 72074 Tübingen
Kupferbau, HS 22
Beginn: 29.11.2012 um 18:15 Uhr
weitere Informationen: URL: www.uni-tuebingen.de/aktuelles/studium-generale.html
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01.12.2012 Auswärtige Sitzung der Akademie an der Universität Mannheim:
Psychische Gesundheit in modernen Lebenswelten
    Vortrag: Prof. Dr. Andreas Meyer-Lindenberg
    Zentralinstitut für Seelische Gesundheit,
    Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Mannheim

    Der Direktor des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit in Mannheim, Andreas Meyer-Lindenberg, wird im Rahmen der jährlich stattfindenden "Auswärtigen Sitzung" der Heidelberger Akademie der Wissenschaften über die Beziehung zwischen Stadtleben und sozialem Stress sowie die daraus resultierenden Folgen für unsere Gesundheit sprechen.
    "Psychische Erkrankungsrisiken hängen stark mit Merkmalen der individuellen Lebensumstände zusammen. Die zugrundeliegenden Mechanismen sind hingegen noch unzureichend erforscht, wodurch ursächliche, potentiell behandlungsrelevante Erkenntnisse fehlen. Nur durch einen Erkenntnisfortschritt auf dieser Ebene kann aber der Schritt zu personalisierten Therapien und auch zur Prävention psychischer Störungen gelingen," konstatiert der Professor für Psychiatrie und Psychotherapie. Für Meyer-Lindenberg ist das umso wichtiger, als psychische Störungen, insbesondere Suchterkrankungen, Affektive Störungen und Psychosen, in Deutschland und weltweit zu den häufigsten Erkrankungen und Todesursachen gehören. Sie haben als Gruppe mit 27% den größten Beitrag an der Krankheitslast (DALYs) der Bevölkerung, mit massiven und durch die Stigmatisierung dieser Erkrankungen noch verstärkten direkten und indirekten sozioökonomischen Folgen. Psychopharmaka als Gruppe stehen an zweiter Stelle der Medikamentenkosten des deutschen Gesundheitssystems. Die Häufigkeit und Schwere dieser Erkrankungen wird im Rahmen des demographischen Wandels der Industrienationen noch weiter zunehmen. Psychische Störungen sind mit einem Drittel aller Fälle die führende Ursache für Frühberentungen in Deutschland. Zudem stellen Depressionen und Suchterkrankungen (inkl. Nikotin) relevante Risikofaktoren für Herzkreislauferkrankungen und Krebserkrankungen dar, Mortalitätsraten sind bei psychiatrischen Patienten generell erhöht, sowohl direkt als auch über Folgeerkrankungen. Meyer-Lindenberg gibt uns Einblicke in die neuesten wissenschaftlichen Untersuchungen: "Durch die Kombination epidemiologischer und neurowissenschaftlicher Methoden liegen nun Befunde vor, welche die Rolle von sozialem Stress in modernen Lebenswelten betonen. Wir berichten über eigene Arbeiten zum Verständnis sozialer Risikofaktoren wie Stadtwelt, Migration und Status im Kontext sozialer Stress-Verarbeitung und legen an diesem Beispiel dar, wie die Identifikation solcher Korrelate zum Verständnis psychischer Störungen und Erkrankungen und perspektivisch zu Ihrer Prävention beitragen kann."

    Nach dem Vortrag wird es Gelegenheit zur Diskussion geben.
Öffentliche Veranstaltung: Gäste sind herzlich willkommen
Ort:68131 Mannheim
Schloss, M 003
Beginn: 01.12.2012 um 11:00 Uhr
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06.12.2012 KultOrte: Mythen, Wissenschaft und Alltag in den Tempeln Ägyptens:
Alltag und Wirtschaft im ägyptischen Tempel
    Ringvorlesung der Universität Tübingen (Studium Generale)
    in Kooperation mit der Heidelberger Akademie der Wissenschaften

    Vortrag: Dr. Maren Schentuleit | Universität Heidelberg
Öffentliche Veranstaltung: Gäste sind herzlich willkommen
Ort:Hölderlinstraße 5, 72074 Tübingen
Kupferbau, HS 22
Beginn: 06.12.2012 um 18:15 Uhr
weitere Informationen: URL: www.uni-tuebingen.de/aktuelles/studium-generale.html
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07.12.2012 Zukunft Wissenschaft - Öffentliche Vortragsreihe in Kooperation mit dem Heidelberger Life-Science Lab:
Über die Vorhersagbarkeit von Wetter und Klima
    Freitagsvorlesungen im Life-Science Lab
    Eine kooperative Veranstaltung mit der Heidelberger Akademie der Wissenschaften

    Vortrag: Prof. Dr. Volker Wulfmeyer
    Ordentliches Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften
    Lehrstuhl für Physik und Meteorologie, Universität Hohenheim
Öffentliche Veranstaltung: Gäste sind herzlich willkommen
Ort:Im Neuenheimer Feld 280, 69120 Heidelberg
DKFZ, H1
Beginn: 07.12.2012 um 17:00 Uhr
weitere Informationen: URL: www.life-science-lab.org/cms/index.php/vortraege.html
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13.12.2012 KultOrte: Mythen, Wissenschaft und Alltag in den Tempeln Ägyptens:
Das Statuenversteck im Tempel von Karnak
    Ringvorlesung der Universität Tübingen (Studium Generale)
    in Kooperation mit der Heidelberger Akademie der Wissenschaften

    Vortrag: Dr. Emmanuel Jambon
    Mitarbeiter der Forschungsstelle "Der Tempel als Kanon der religiösen Literatur Ägyptens" der HAW
Öffentliche Veranstaltung: Gäste sind herzlich willkommen
Ort:Hölderlinstraße 5, 72074 Tübingen
Kupferbau, HS 22
Beginn: 13.12.2012 um 18:15 Uhr
weitere Informationen: URL: www.uni-tuebingen.de/aktuelles/studium-generale.html
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14.12.2012 Gedenkfeier für Herrn Prof. Dr. Dr. Heinz A. Staab
  • 14.15 Uhr Musik

  • Begrüßung
    Prof. Dr. Peter Comba
    Vorsitzender der Chemischen Gesellschaft zu Heidelberg

  • Ansprachen
    Prof. Dr. Bernhard Eitel
    Rektor der Universität Heidelberg
    Prof. Dr. Peter Gruss
    Präsident der Max-Planck Gesellschaft
    Prof. Dr. Barbara Albert
    Präsidentin der Gesellschaft Deutscher Chemiker
    Prof. Dr. Dr.-Ing. E.h. Herrmann H. Hahn
    Präsident der Heidelberger Akademie der Wissenschaften

  • Musik

  • 15.15 Uhr Prof. Dr. Klaus Ebert
    Physikalisch-Chemisches Institut der Universität
    Heidelberg
    "Professor Staab, die Rupperto Carola und die
    Heidelberger Chemie"
    Prof. Dr. François Diederich, ETH Zürich
    "Untersuchungen zu zwischenmolekularen
    Wechselwirkungen in chemischen und biologischen
    Systemen"
    Prof. Dr. Thomas Carell, LMU München
    "Die Chemie neuer DNA Basen jenseits von Watson und
    Crick mit Funktionen in der Embryonalentwicklung."

  • Musik

  • 16.30 Uhr Empfang und Buffet im Foyer des Hörsaalgebäudes

    Musikalische Beiträge durch das Horn-Quartett der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt
Für geladene Gäste
Ort:Im Neuenheimer Feld 252, 69120 Heidelberg
Großer Hörsaal der Chemie der Universität Heidelberg
Beginn: 14.12.2012 um 14:15 Uhr
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verantwortlich: Redaktion
Letzte Änderung: 24.06.2013