Termine 2011

21.01.2011 Wissenschaftliche Sitzung
    Wissenschaftliche Sitzung der Philosophisch-historischen Klasse

  • Vortrag: Name des Referenten und Vortragstitel werden noch bekannt gegeben.

    Wissenschaftliche Sitzung der Mathematisch-naturwissenschaftlichen Klasse

  • Vortrag: Das kulturelle Erbe von Angkor - Wissenschaftliches Rechnen in den Geisteswissenschaften

    Prof. Dr. Hans Georg Bock, Universität Heidelberg, IWR
Gäste sind nach Voranmeldung willkommen
Ort:Karlstraße 4, 69117 Heidelberg
Akademiegebäude, Vortragssaal
Beginn: 21.01.2011 um 15:00 Uhr
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22.01.2011 Wissenschaftliche Sitzung
    Geschäftssitzung Plenum

    Wissenschaftliche Sitzung:

  • Antrittsreden neuer Mitglieder:

    Prof. Dr. Jürg Leuthold

    Prof. Dr. Mischa Meier

  • Vortrag: Name des Referenten und Vortragstitel werden noch bekannt gegeben.
Gäste sind nach Voranmeldung willkommen
Ort:Karlstraße 4, 69117 Heidelberg
Akademiegebäude, Vortragssaal
Beginn: 22.01.2011 um 09:30 Uhr
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04.02.2011 Einweihungsfeier der Forschungsstelle "Geschichte der Südwestdeutschen Hofmusik im 18. Jahrhundert" in Schwetzingen
    Die Forschungsstelle Geschichte der Südwestdeutschen Hofmusik im 18. Jahrhundert der Heidelberger Akademie der Wissenschaften ist von Heidelberg nach Schwetzingen in das Palais Hirsch umgezogen. Mit einer großen Spezialsammlung an Noten und Literatur zur kurpfälzischen Hofmusik ist somit ein wichtiger Teil des einzigartigen kulturellen Erbes aus kurfürstlicher Zeit an seinen Entstehungsort zurückgekehrt. Aber auch die Räume in dem historischen Gebäude, welches in der Nähe des Schlosses liegt, bieten für die Forschungsstelle neue Möglichkeiten. Die Heidelberger Akademie der Wissenschaften freut sich über diese neue Verbindung zur Stadt Schwetzingen und möchte diesen Anlass gemeinsam mit der Stadt Schwetzingen feiern.

    Konzert des Südwestdeutschen Kammerorchesters Pforzheim
    Künstlerischer Leiter und Chefdirigent: Sebastian Tewinkel

    Gespielt werden Werke der Mannheimer Hofkapelle
Für geladene Gäste
Ort:Schloßplatz 2, 68723 Schwetzingen
Palais Hirsch
Beginn: 04.02.2011 um 18:00 Uhr
weitere Informationen: Am nächsten Tag, den 5. Februar 2011, wird für alle Interessierten die Möglichkeit bestehen, sich von 15 bis 18 Uhr die Forschungsstelle anzusehen und sich über die Arbeitsfelder sowie die Bestände der Forschungsstelle zu informieren.
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11.02.2011 Zukunft Wissenschaft - Öffentliche Vortragsreihe in Kooperation mit dem Heidelberger Life-Science Lab:
Die exotische Welt der Quantenmaterie: Supraleitung, Quanteneffekt, topologische Isolatoren
    Vortrag

    Prof. Dr. Peter Wölfle, ordentliches Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften

    Peter Wölfle (Universität Karlsruhe/Karlsruher Institut für Technologie (KIT)) ist Professor für Festkörperphysik. Seine Forschungsgebiete erstrecken sich auf die Theorie der Quantenflüssigkeiten, der ungeordneten Systeme, der Supraleiter, des Quanten-Hall-Effekts, der mesoskopischen Systeme sowie der Vielteilchentheorie.
Öffentliche Veranstaltung: Gäste sind herzlich willkommen
Ort:Karlstraße 4, 69117 Heidelberg
Akademiegebäude, Vortragssaal
Beginn: 11.02.2011
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03.03.2011 Die Heidelberger Akademie in der Landesvertretung in Berlin
    Vortrag

    Dem Gedächtnis auf der Spur

    Prof. Dr. med. Hannah Monyer, ordentliches Mitglied der Akademie

    Seit 1999 ist Hannah Monyer ärztliche Direktorin der klinischen Neurobiologie an der Universitätsklinik Heidelberg. Auf die Frage, wie sich Nervenzellen, sogenannte Neuronen, verändern, wenn wir Denken, Lernen und Vergessen, versuchen Hannah Monyer und ihr Team Antworten zu finden.
Öffentliche Veranstaltung: Gäste sind herzlich willkommen
Ort:Tiergartenstraße 15, 10785 Berlin
Landesvertretung Baden-Württemberg
Beginn: 03.03.2011 um 18:30 Uhr
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04.03.2011 Zukunft Wissenschaft - Öffentliche Vortragsreihe in Kooperation mit dem Heidelberger Life-Science Lab:
Die Zukunft der Islamischen Welt
    Vortrag

    Prof. Dr. Maurus Reinkowski, korrespondierendes Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften

    Maurus Reinkowski (Universität Basel) ist Ordinarius für Islamwissenschaften an der Universität Basel. Der Schwerpunkt seiner Forschung liegt auf der neueren und neuesten Geschichte des Nahen Ostens. Weitere Forschungen widmet er dem Nationalismus, dem Islam in Südosteuropa und Konversion.
Öffentliche Veranstaltung: Gäste sind herzlich willkommen
Ort:Im Neuenheimer Feld 280, 69120 Heidelberg
DKFZ, Kommunikationszentrum, Gebäude K, H1
Beginn: 04.03.2011 um 17:00 Uhr
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09.03.2011 bis 11.03.2011 Tagung des WIN-Kollegs:
Normative Raumordnungen in den Kulturen des Altertums
    Die Tagung beschäftigt sich mit der Frage, wie soziokulturelle Normen die Wahrnehmung, Konzeption und alltägliche Strukturierung des menschlichen Lebensraums beeinflussen: zum Beispiel durch Kultbezirke oder Versammlungsplätze, durch die Definition politischer Territorien, durch räumlich manifestierte Sozialkonzepte wie Eigentum oder anderes. Anhand von Fallstudien aus dem Alten Orient, der minoisch-mykenischen Kultur, Hellas und Rom sollen die Diskurse, sozialen Praktiken und Institutionen untersucht werden, die hinter solchen Raumkonstruktionen stehen, ebenso wie ihre materiellen Manifestationen im archäologischen Befund. Ziel der Tagung ist, fächer- und epochenübergreifend zu diskutieren, wie solche Raumkonstruktionen soziale, politische und kulturelle Normen abbilden, umgekehrt aber auch zu ihrer Reproduktion und Stabilisierung beitragen.

    Sprecher: Dr. Sebastian Schmidt-Hofner

Gäste sind nach Voranmeldung willkommen
Ort:Karlstraße 4, 69117 Heidelberg
Akademiegebäude, Vortragssaal
Beginn: 09.03.2011 um 14:00 Uhr
Ende: 11.03.2011
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24.03.2011 bis 25.03.2011 Symposium:
Alter und Altern - Beiträge der Geistes- und Sozialwissenschaften
    Mit Unterstützung der Robert Bosch Stiftung behandelt die Heidelberger Akademie das Thema "Alter und Altern" in einer Reihe von drei wissenschaftlichen Kolloquien. Das erste zur Frage "Was ist Alter?" fand 2006 statt, das zweite, das den Naturwissenschaften einschließlich der Medizin und den Technikwissenschaften vorbehalten war, folgte 2009. Beide Kolloquien sind inzwischen in einer beim Springer-Verlag Heidelberg erschienen Publikation dokumentiert.

    Die Heidelberger Akademie versteht ihre Konferenzserie als einen Versuch, die Diskussion aus der Fixierung auf einige wenige Fragen – vorwiegend sozial- und gesundheitspolitischer Natur – herauszuführen. Sie möchte deutlich machen, dass Wissenschaft in der ganzen Vielfalt ihrer Disziplinen etwas zur Altersdebatte beitragen kann.
    Bei dem dritten (und letzten) Symposium dieser kleinen Reihe sollen sich diesmal die Kultur- und Sozialwissenschaften dem Thema stellen. Im kulturwissenschaftlichen Teil werden Zeiten und Kulturen, die uns fern liegen, unter dem Aspekt "Alter und Altern" beleuchtet; neben Text- werden auch Bildwissenschaften das Wort erhalten. Im sozialwissenschaftlichen Teil werden Fragen gestellt, die die Perspektive des Vergleichs verschiedener Gesellschaften und Kulturen ins Spiel bringen werden.

    Referenten: Prof. Dr. Hans van Ess (Sinologie), Prof. Dr. Stefan Maul (Assyriologie), Prof. Dr. Paul Zanker (klassische Archäologie), Prof. Dr. Ulrich Pfisterer (Kunstgeschichte), Prof. Dr. Yvonne Schütze (Soziologie), Prof. Dr. Martin Kohli (Soziologie), Prof. Dr. Manfred Schmidt (Politikwissenschaften), Dr. Stefan Ruppert (MdB) (Rechtswissenschaften), Dr. Thorsten Fitzon (Germanistik), Dr. Dorothee Elm (Germanistik), Dr. Kathrin Liess (Germanistik), Prof. Dr. Ursula M. Staudinger (Psychologie), Prof. Dr. Dr. Christoph Auffarth (Religionswissenschaften)


    Ein Programm des Symposiums finden Sie unter:

    URL: www.haw.uni-heidelberg.de/veranstaltungen/programme_2011.de.html


Öffentliche Veranstaltung: Gäste sind herzlich willkommen
Ort:Karlstraße 4, 69117 Heidelberg
Akademiegebäude, Vortragssaal
Beginn: 24.03.2011 um 14:00 Uhr
Ende: 25.03.2011
weitere Informationen: Abendveranstaltung Autorenlesung von Ulla Hahn Ort: Rathaus Heidelberg, Neuer Sitzungssaal Beginn 24. März 2011, 20 Uhr
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25.03.2011 Zukunft Wissenschaft - Öffentliche Vortragsreihe in Kooperation mit dem Heidelberger Life-Science Lab:
Chaos – Billardspiele in der Natur
    Vortrag

    Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Achim Richter, korrespondierendes Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften

    Achim Richter war Professor für Physik an der Universität an der Technischen Hochschule Darmstadt und Direktor am dortigen Institut für Kernphysik. Zu seinen Arbeitsgebieten gehören Kernphysik, Atomphysik, Strahlungsphysik, Beschleunigerphysik sowie "Nichtlineare Dynamik". Nach seiner Emeritierung 2008 wurde er Direktor am European Centre for Theoretical Studies in Nuclear Physics and Related Areas in Trient.
Öffentliche Veranstaltung: Gäste sind herzlich willkommen
Ort:Im Neuenheimer Feld 280, 69120 Heidelberg
DKFZ, Kommunikationszentrum, Gebäude K, H1
Beginn: 25.03.2011 um 17:00 Uhr
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08.04.2011 „Zukunft Wissenschaft“ - Freitagsvorlesungen im Life-Science Lab. Eine kooperative Veranstaltung mit der Heidelberger Akademie der Wissenschaften:
Vortrag: „Evolution oder Revolution? Innovationen bei Herstellung und Nutzung von Printmedien“
    Helmut Kipphan ist Professor für Ingenieurwissenschaften und Mitglied der Fakultät für Maschinenbau am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Seit 1978 arbeitete Kipphan im Bereich Forschung und Entwicklung bei Heidelberger Druckmaschinen AG, seit 1985 als Direktor. Von 1992 bis zur Pensionierung 2007 war er als Senior Vice President verantwortlich für Technologie- und Innovationsforschung. Er erhielt zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen.

    Das Heidelberger Life-Science Lab ist eine Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ, Heidelberg) und hat die Förderung mathematisch und naturwissenschaftlich-technisch besonders interessierter und begabter Mittel- und Oberstufenschüler und Studenten zur Aufgabe. In den öffentlichen Freitagsvorlesungen, die auch in Kooperation mit der Heidelberger Akademie der Wissenschaften stattfinden, soll die Neugierde der Schüler für Wissenschaft geweckt werden. Die Vortragsthemen wechseln zwischen naturwissenschaftlichen und geisteswissenschaftlichen Inhalten.
Öffentliche Veranstaltung: Gäste sind herzlich willkommen
Ort:Im Neuenheimer Feld 581, 69120 Heidelberg
Beginn: 08.04.2011 um 17:00 Uhr
weitere Informationen: www.life-science-lab.de
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15.04.2011 Wissenschaftliche Sitzung der Philosophisch-historischen Klasse der Akademie:
Vortrag: „Pantelleria, 10 Jahre Forschungen in einer antiken Stadt“
    Referent: Prof. Dr. Thomas Schäfer (Universität Tübingen)
Gäste sind nach Voranmeldung willkommen
Ort:Karlstr. 4, 69117 Heidelberg
Akademiegebäude, Vortragssaal
Beginn: 15.04.2011 um 15:00 Uhr
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15.04.2011 Wissenschaftliche Sitzung der Mathematisch-naturwissenschaftlichen Klasse der Akademie:
Vortrag: „Das Lernen von biologischen Zellen in künstlicher Umgebung“
    Referent: Prof. Dr. Joachim Spatz (Universität Heidelberg, Max-Planck-Institut Stuttgart)
Gäste sind nach Voranmeldung willkommen
Ort:Karlstr. 4, 69117 Heidelberg
Akademiegebäude, Vortragssaal
Beginn: 15.04.2011 um 16:30 Uhr
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16.04.2011 Wissenschaftliche Sitzung :
Vortrag: „Tod und Leben“
    Referent: Prof. Dr. Peter Krammer(Deutsches Krebsforschungszentrum Heidelberg)
Gäste sind nach Voranmeldung willkommen
Ort:Karlstr. 4, 69117 Heidelberg
Akademiegebäude, Vortragssaal
Beginn: 16.04.2011 um 10:30 Uhr
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06.05.2011 „Zukunft Wissenschaft“ - Freitagsvorlesungen im Life-Science Lab. Eine kooperative Veranstaltung mit der Heidelberger Akademie der Wissenschaften:
Vortrag: „Deutschlands Sozialpolitik auf dem Prüfstand“
    Referent: Prof. Dr. Manfred Schmidt, ordentliches Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften

    Manfred Schmidt ist Professor für Politologie an der Universität Heidelberg. Er war Direktor des Instituts für Politische Wissenschaft in Heidelberg und wurde mit zahlreichen Preisen, darunter der Leibniz-Preis, ausgezeichnet. Seine Forschungsschwerpunkte sind u.a. das politische System der Bundesrepublik Deutschland, Sozialpolitik, der Wohlfahrtsstaat und Demokratietheorien sowie die Bildungsausgabenpolitik im internationalen Vergleich.

    Das Heidelberger Life-Science Lab ist eine Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ, Heidelberg) und hat die Förderung mathematisch und naturwissenschaftlich-technisch besonders interessierter und begabter Mittel- und Oberstufenschüler und Studenten zur Aufgabe. In den öffentlichen Freitagsvorlesungen, die auch in Kooperation mit der Heidelberger Akademie der Wissenschaften stattfinden, soll die Neugierde der Schüler für Wissenschaft geweckt werden. Die Vortragsthemen wechseln zwischen naturwissenschaftlichen und geisteswissenschaftlichen Inhalten.
Öffentliche Veranstaltung: Gäste sind herzlich willkommen
Ort:Im Neuenheimer Feld 581, 69120 Heidelberg
Beginn: 06.05.2011 um 17:00 Uhr
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16.05.2011 bis 18.05.2011 EAS Kepler Award for European Young Reserchers:
Workshop: Managing complexity, reducing perplexity: a workshop on Complex Living Systems
    Komplexe Probleme managen, die Ratlosigkeit verringern: ein Workshop über komplexe lebende Systeme

    Die Vorträge werden auf Englisch gehalten.
Für geladene Gäste
Ort:Karlstr. 4, 69117 Heidelberg
Akademiegebäude, Vortragssaal
Beginn: 16.05.2011 um 09:30 Uhr
Ende: 18.05.2011
weitere Informationen: Die Veranstaltung wird am Donnerstag, dem 19. Mai und Freitag, dem 20. Mai 2011 am Bioquant-Center fortgeführt. URL: www.eurasc.org/kepler2010
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27.05.2011 Vorträge der durch die Heidelberger Akademie der Wissenschaften ausgezeichneten Preisträger 2011
    Die Heidelberger Akademie der Wissenschaften vergibt vier Preise an junge Forscher, die zur Jahresfeier am 28. Mai 2011 überreicht werden. Zuvor stellen die Preisträger ihre ausgezeichneten wissenschaftlichen Arbeiten in Vorträgen der interessierten Öffentlichkeit vor.

    Akademiepreis 2011
    Dr. Christian Georg Martin (München):
    „Ontologie der Selbstbestimmung. Eine operationale Rekonstruktion von Hegels ‚Wissenschaft der Logik’“


    Karl-Freudenberg-Preis 2011
    Dr. Daniel Schock-Kusch (Mannheim):
    „Entwicklung neuer Substanzen zur Bestimmung der Nierenfunktion: Farbmarkierte Fruktosane“


    Walter-Witzenmann-Preis 2011
    Dr. Jost Eickmeyer (Heidelberg):
    „Der jesuitische Heroidenbrief. Zur Christianisierung und Kontextualisierung einer antiken Gattung in der Frühen Neuzeit“


    Sigrid-und-Viktor-Dulger-Preis 2011
    Dr.-Ing. Jennifer Niessner (Stuttgart):
    „The Role of Interfacial Areas in Two-Phase Flow in Porous Media - bridging scales and coupling models“


    Gleich drei Stiftern und dem Förderverein der Akademie ist es zu verdanken, dass auch dieses Jahr vier junge Wissenschaftler von der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, der Akademie der Wissenschaften des Landes Baden-Württemberg, für ihre Arbeiten mit Preisen ausgezeichnet werden.

Öffentliche Veranstaltung: Gäste sind herzlich willkommen
Ort:Karlstr. 4, 69117 Heidelberg
Akademiegebäude, Vortragssaal
Beginn: 27.05.2011 um 15:00 Uhr
weitere Informationen:
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28.05.2011 Jahresfeier der Heidelberger Akademie der Wissenschaften
    Programm

  • Begrüßung

    Prof. Dr. Dr.-Ing. E.h. Hermann H. Hahn
    Präsident der Heidelberger Akademie der Wissenschaften


  • Grußworte

    Theresia Bauer MdL
    Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg

    Prof. Dr. Elke Lütjen-Drecoll
    Vizepräsidentin der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften


  • Bericht des Präsidenten

  • Verleihung der Preise:

    Akademiepreis an Dr. Christian Georg Martin (München)

    Karl-Freudenberg-Preis an Dr. Daniel Schock-Kusch (Mannheim)

    Walter-Witzenmann-Preis an Dr. Jost Eickmeyer (Heidelberg)

    Sigrid-undViktor-Dulger-Preis an PD Dr. Jennifer Niessner (Stuttgart)


  • Festvortrag: Prof. Dr. Hilbert von Löhneysen
    Ordentliches Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften
    Karlsruher Instutut für Technologie (KIT)
    Physikalisches Institut und Institut für Festkörperphysik

    "Stromfluss ohne Widerstand - Hundert Jahre Supraleitung"

    Im Jahr 1911 entdeckte der niederländische Physiker H. Kamerlingh Onnes, dass in manchen Metallen der elektrische Strom bei sehr tiefen Temperaturen, nahe am absoluten Nullpunkt, ohne Widerstand fließen kann. Die verlustlose elektrische Leitung, ergo Supraleitung, wird unter anderem zur Erzeugung hoher Magnetfelder, etwa für Kernspintomographen oder für Experimente am Teilchenbeschleuniger CERN, benutzt. Erst 1957, also fast fünfzig Jahre nach der Entdeckung, gelang die theoretische Erklärung: die Elektronen, die den Strom tragen, gehen paarweise Bindungen ein, die die immer vorhandene Abstoßung zwischen negativ geladenen Teilchen überwiegen. Die gepaarten Elektronen besetzen einen gemeinsamen Zustand, der sich nach den Gesetzen der Quantenmechanik als Welle beschreiben lässt. Diese makroskopische Wellenfunktion ist nicht nur Ursache für den verlustlosen Stromtransport, sondern führt auch zu Interferenzphänomenen, die äußerst empfindliche Sensoren für Magnetfelder, z. B. von Gehirnströmen, ermöglichen. Durch die Entdeckung der "Hochtemperatursupraleiter" - immer noch weit unterhalb unserer Umgebungstemperatur - durch J. G. Bednorz und K. A. Müller erhielt die Forschung zusätzlichen Impetus, der zu neuen Konzepten, neuen Materialklassen und neuen Anwendungen der Supraleitung geführt hat. Gegenwärtig wird besonders der "Klebstoff", der die Elektronen in neuen Supraleitern zu Paaren bindet, viel diskutiert.

    Hilbert von Löhneysen ist seit 1986 Ordinarius am Physikalischen Institut und leitet seit 2000 zusätzlich das Institut für Festkörperphysik am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Er studierte in Göttingen und wurde 1976 an der Universität Köln promoviert. Seine Habilitation beendete er nach einem Postdoc-Aufenthalt am CNRS, Grenoble, 1981 an der RWTH Aachen. Von 1995 bis 2001 war er Mitglied des Senats und des Hauptausschusses der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Er ist seit 2001 ordentliches Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften und seit 2006 der Deutschen Akademie für Technikwissenschaften (acatech). Seit 2006 ist er Mitglied des Wissenschaftsrates.

    Die Feier wird musikalisch umrahmt. Katharina Olivia Brand wird am Klavier Stücke von Franz Liszt (1811-1886) und Vinzenz Lachner (1811-1893) spielen.
Für geladene Gäste
Ort:Grabengasse 1, 69117 Heidelberg
Alte Universität, Alte Aula
Beginn: 28.05.2011 um 11:00 Uhr
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01.06.2011 Mitarbeitervortrag: „Zu viel, zu wenig, zu schmutzig – ein Streifzug durch Fragen der Wasserpolitik“
    Referentin: Dipl. Ing. (FH) Regina Rhodius, Universität Freiburg, Institut für Forst- und Umweltpolitik

    Wasser übte schon immer eine große Faszination auf den Menschen aus. Viele Redewendungen und auch die Rolle, die Wasser in den Ritualen verschiedener Religionen spielt, zeugen davon. Gleichzeitig ist kaum ein Stoff auf der Erde für uns so überlebenswichtig wie Wasser. Doch Wasser ist - so alltäglich es uns in Deutschland erscheinen mag - weltweit betrachtet eine zunehmend knappe Ressource. So prophezeite 1986 der damalige Außenminister Ägyptens und spätere UN-Generalsekretär Boutros Boutros-Ghali: „Die Kriege des 21. Jahrhunderts werden nicht um Öl, sondern um Wasser geführt werden“. Mit dieser Äußerung entspann sich eine bis heute andauernde Debatte über Wasserkonflikte als Sicherheitsrisiko der Zukunft. In der Frage, ob Wasser als grenzüberschreitende Ressource eher Anlass für Kriege oder Kooperation gibt, gehen die Meinungen auch heute noch auseinander. Unumstritten sind jedoch die zahlreichen Anforderungen, die sich stellen, um weltweit zu einem vernünftigen Umgang mit der Ressource Wasser zu kommen. Unter dem Motto „Zu viel – zu wenig – zu schmutzig“ umreißt der 45minütige Vortrag einige der zentralen Problemstellungen der internationalen Wasserpolitik und beschreibt Ansätze, die zur Lösung der Wasserkrise eingesetzt werden. Dabei wechselt der Blick zwischen internationalen Themen und Fragen der Wassernutzung in Deutschland."

Öffentliche Veranstaltung: Gäste sind herzlich willkommen
Ort:Karlstr. 4, 69117 Heidelberg
Akademiegebäude, Vortragssaal
Beginn: 01.06.2011 um 18:15 Uhr
weitere Informationen:
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09.06.2011 Mitarbeitervortrag: "Seidene Weiber-Strümpff, doch ohne goldene Zwickel" - Kleidung im Fokus von Recht und Sitten
    Referentin: Ingrid Lemberg

    Der Vortrag wird umrahmt von Musik und historischem Tanz (um 1600)

    Die Wahl unserer Kleidung wird heute bestimmt von Jahreszeit und Witterung sowie den Anlässen, zu denen wir sie tragen, von unserem Geschmack und vielleicht von unserer Absicht, mit Kleidung ein bestimmtes Image zu erzeugen. Unserer Wahlfreiheit ist dabei sehr groß. Ganz anders im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit, als Recht, Ordnung und soziales Miteinander in hohem Maße von Ritualen und Symbolen geprägt waren. Kleidung signalisierte Standeszugehörigkeit und Sozialstatus und war so Mittel der gesellschaftlichen Zuordnung und Abgrenzung. Zahlreiche Kleiderordnungen regelten diese sozialen Normen und sorgten überdies für die Einhaltung von Sitte und Moral. Auch in vielen Rechtshandlungen spielen Kleidungsstücke eine Rolle. Reste davon spiegeln sich heute in Ausdrücken wie ‚jemandem den Fehdehandschuh hinwerfen’ oder ‚ein Amt bekleiden’.
Öffentliche Veranstaltung: Gäste sind herzlich willkommen
Ort:Karlstr. 4, 69117 Heidelberg
Akademiegebäude, Vortragssaal
Beginn: 09.06.2011 um 18:15 Uhr
weitere Informationen:
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15.06.2011 bis 18.06.2011 Symposium der Forschungsstelle „The role of culture in early expansions of humans (Roceeh)”:
Nature of Culture
    Besitzen Schimpansen Kultur? Fängt Kultur erst mit Homer an? Welche kulturellen Fähigkeiten hatten verschiedene Menschenarten? Auf dem Symposium „The nature of culture“ wird versucht, nicht die Trennlinie zwischen Natur und Kultur zu finden, sondern die verschiedenen Erweiterungen der kulturellen Kapazitäten herauszuarbeiten, die für das Verständnis des Ablaufs der menschlichen Entwicklung notwendig sind. Ziel des Symposiums ist es, ein sowohl für Biologen als auch für Archäologen und Kulturanthropologen tragfähiges Modell der Expansion der menschlichen kulturellen Kapazitäten zu entwerfen.

    Referentinnen und Referenten:
    PD Dr. Miriam Noël Haidle (Ur- und Frühgeschichte, Paläoanthropologie)
    Prof. Dr. Andrew Whiten (Primatologie)
    Prof. Dr. Iain Davidson (Ur- und Frühgeschichte)
    Dr. Anne Delagnes (Ur- und Frühgeschichte)
    Prof. Dr. Nicholas J. Conard (Ur- und Frühgeschichte)
    Dr. Claudio Tennie (Vergleichende und Entwicklungspsychologie)
    Prof. Dr. April Nowell (Ur- und Frühgeschichte)
    Prof. Dr. James F. O’Connell (Anthropologie)
    Dr. Marlize Lombard (Ur- und Frühgeschichte)
    Prof. Dr. Stephen Shennan (Ur- und Frühgeschichte)
    Prof. Dr. Thorsten Uthmeier (Ur- und Frühgeschichte)
    Dr. Guillaume Porraz (Ur- und Frühgeschichte)
    Dr. Marian Vanhaeren (Ur- und Frühgeschichte)
    Prof. Dr. Michael Bolus (Ur- und Frühgeschichte)
    Dr. Don Gardner (Kultur- und Sozialanthropologie)
Für geladene Gäste
Ort:Burgsteige 11, 72070 Tübingen
Schloss Hohentübingen
Beginn: 15.06.2011 um 09:00 Uhr
Ende: 18.06.2011
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16.06.2011 Mitarbeitervortrag: „Solch bacchantisch Sauleben": Studentenleben in Komödien um 1600
    Referent: PD Dr. Thomas Wilhelmi

    Studenten, die die städtische Ordnung stören und ohne großen Eifer studieren, treten in den Komödien „Studentes“ (1545) von Christoph Stymmel und „Cornelius relegatus“ (1600) des Rostocker Schulrektors Albert Wichgreve in Erscheinung. Wichgreves Stück fand an Lateinschulen und Universitäten im Nu weite Verbreitung. 1605 erschien es in freier (frühneuhoch)deutscher Übersetzung des Osterweddinger Pastors Johannes Sommer. In dieser Version führt es die Theatergruppe „Vogelfrei“ des Germanistischen Seminars im Rahmen des Universitätsjubiläums im Anschluß an den Vortrag im Garten des Seminars (Karlstraße 2) auf. Zwischen Vortrag und Aufführung treten ein kleiner Seminar-Chor sowie ein Bläserensemble der ESG auf.

Öffentliche Veranstaltung: Gäste sind herzlich willkommen
Ort:Karlstr. 4, 69117 Heidelberg
Akademiegebäude, Vortragssaal
Beginn: 16.06.2011 um 18:15 Uhr
weitere Informationen: Im Anschluß an den Vortrag folgt um 20.00 Uhr im Nachbargarten (Karlstraße 2) die Aufführung der Studentenkomödie "Cornelius relegatus" (1605) von Johannes Sommer. Die Doppelveranstaltung versteht sich als Beitrag zum 625-Jahr-Jubiläum der Ruprecht-Karls-Universität.
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20.06.2011 Akademientag 2011: „Ende des europäischen Zeitalters“
    Die in der Union der deutschen Akademien zusammengeschlossenen Wissenschaftsakademien laden dieses Jahr nunmehr zum fünften Mal wieder Schüler, Lehrer sowie alle Interessierten zum sogenannten Akademientag ein. Unter dem diesjährigen Motto „Ende des europäischen Zeitalters“ werden Vorträge bekannter Wissenschaftler gehalten sowie Präsentationen von ausgewählten Forschungsprojekten aus dem Akademienprogramm gezeigt. Durch Ausstellungen, Workshops, Diskussionsrunden und Multimedia-Präsentationen werden so die Besucher mannigfache Einblicke in die Arbeit der Wissenschaftler erhalten.

    Vorträge: Wolfgang Reinhard
    Allgemeine Einführung: „Erben und Enterbte
    der europäischen Weltherrschaft“

    Leibniz-Saal
    Christian Starck | Moderation

    Peter Graf Kielmansegg
    „Denkt die Welt europäisch?
    Das Beispiel Politik“

    Jürgen Osterhammel
    „Okzident – Europa – der Westen“

    Hans Joas
    „Wandert das Christentum aus
    Europa aus?“

    Einstein-Saal
    Hanns Hatt | Moderation

    Christoph Meinel
    „Denkt die Welt europäisch?
    Das Beispiel Wissenschaft“

    Sigmar Wittig
    „Ist Europas Innovationskraft
    erschöpft?“

    Otmar Issing
    „Der Euro – Konkurrent zum Dollar
    im Weltwährungssystem?“

    Weitere Informationen sowie ein Programm finden Sie unter:

    URL: www.akademienunion.de/anlass/2011-06-20/


Öffentliche Veranstaltung: Gäste sind herzlich willkommen
Ort:Jägerstraße 22/23 , 10117 Berlin
Akademiegebäude der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften
Beginn: 20.06.2011 um 13:00 Uhr
weitere Informationen:
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23.06.2011 Konzertreihe "Faszination Hofmusik" der Forschungsstelle Südwestdeutsche Hofmusik:
"Per l'harmonica" - Glasharmonikamusik am Karlsruher Hof
    Philipp Alexander Marguerre (Verrophon) spielt Werke von Johann Evangelist Brandl, Joseph Aloys Schmittbaur, Carl Leopold Röllig und anderen.
Öffentliche Veranstaltung: Gäste sind herzlich willkommen
Ort:Schloßplatz 2, 68723 Schwetzingen
Palais Hirsch
Beginn: 23.06.2011 um 20:00 Uhr
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23.06.2011 Konzertreihe "Faszination Hofmusik" der Forschungsstelle Südwestdeutsche Hofmusik:
"Per l'harmonica" - Glasharmonikamusik am Karlsruher Hof
    Philipp Alexander Marguerre (Verrophon) spielt Werke von Johann Evangelist Brandl, Joseph Aloys Schmittbaur, Carl Leopold Röllig und anderen.

    Vor kurzem konnte durch die in Schwetzingen ansässige Forschungsstelle Südwestdeutsche Hofmusik der Heidelberger Akademie der Wissenschaften eine umfangreiche Sammlung von Kompositionen für die Glasharmonika wiederentdeckt werden. Es handelt sich dabei um die derzeitig einzige bekannte Zusammenstellung, die das Repertoire einer Glasharmonikaspielerin um 1800 in seiner Breite überliefert. Zusammengetragen hatte sie die Karlsruher Hofdame Ernestine von Mentzingen, verheiratete von Geusau (1775–1852). Die Sammlung beinhaltet insgesamt ca. 40 Werke unterschiedlichen Umfangs, sowohl Originalkompositionen Karlsruher Hofmusiker (Joseph Aloys Schmittbaur, Johann Evangelist Brandl) als auch Stücke auswärtiger Komponisten (Carl Leopold Röllig, Wenzel Tomaschek). Außerdem finden sich unter den Werken anonym überlieferte Sätze und Bearbeitungen aus zeitgenössischen Opern.
    Philipp Alexander Marguerre wird in dem Konzert auf dem Verrophon, einem modernen Glasinstrument, einen Querschnitt aus dieser einzigartigen Sammlung der Öffentlichkeit präsentieren. Einige Kompositionen sind dabei zum ersten Mal seit 200 Jahren wieder zu hören.
    Jean Paul nannte die Glasharmonika ein "gläsernes Heiligenhaus der Tonmuse", Goethe hörte in ihrer Musik das "Herzblut der Welt". Wie kein anderes Instrument repräsentierte sie mit ihrem sphärischen, fast körperlosen Klang den empfindsamen Geist des ausgehenden 18. Jahrhunderts. 1761 von Benjamin Franklin in London erfunden, wurde dieses aus gestimmten Glasschalen auf einer rotierenden Achse zusammengesetzte Musikinstrument besonders in Deutschland außerordentlich populär. An seinem Siegeszug hatten Musiker der Hofkapellen in Südwestdeutschland großen Anteil.
Öffentliche Veranstaltung: Gäste sind herzlich willkommen
Ort:Schloßplatz 2, 68723 Schwetzingen
Palais Hirsch
Beginn: 23.06.2011 um 20:00 Uhr
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28.06.2011 Vortrag: „Der Traum vom irdischen Paradies. Musik in fürstlichen Residenzen.“
    Vortragsveranstaltung des Vereins zur Förderung der Heidelberger Akademie der Wissenschaften e.V.

    Den Vortrag hält Prof. Dr. Silke Leopold,
    Sekretar der Philosophisch-historischen Klasse der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, Direktorin des Musikwissenschaftlichen Seminars der Universität Heidelberg
Öffentliche Veranstaltung: Gäste sind herzlich willkommen
Ort:Karlstr. 4, 69117 Heidelberg
Akademiegebäude, Vortragssaal
Beginn: 28.06.2011 um 19:15 Uhr
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07.07.2011 Mitarbeitervortrag: "Pinselstrich oder Riss im Fels? – Gemeißelte Schriftzeichen und chinesische Kulturgeschichte.“
    Referentin: Dr. Claudia Wenzel

    Das Anfertigen von Abreibungen mit Tusche auf Papier ist eine alte chinesische Kunst, die seit Jahrhunderten gepflegt wird, um eine transportable „Kopie“ von ortsgebundenen Steininschriften herzustellen. Dabei erfordert das Abreiben nicht nur Geschicklichkeit im Umgang mit dem feuchten Reispapier auf der rauen Steinoberfläche, sondern auch eine Menge Erfahrung im Erkennen und Beurteilen der oft verwitterten oder beschädigten altertümlichen Schriftzeichen auf dem rissigen und zerklüfteten Untergrund, und am Ende des Prozesses wird auf dem Papier der Abreibung genau das Schriftzeichen zu sehen sein, welches der Abreiber während der Arbeit gesehen, identifiziert und gelesen hat.

    Der Vortrag gibt einen Einblick in diese komplexe Problematik am Beispiel eines gemeißelten Schriftzeichens von der monumentalen Felsenstele des Berges Tie in Zoucheng, Provinz Shandong, für das zwei verschiedene Lesungen vorgeschlagen wurden, die sich de facto nur durch einen einzigen Pinselstrich unterscheiden. An diesem einen Pinselstrich – es handelt sich um den Namen des berühmtesten aller chinesischen Kalligraphen, Wang Xizhi 王羲之 (303-361) - hängt sozusagen die gesamte chinesische Kulturgeschichte.
Öffentliche Veranstaltung: Gäste sind herzlich willkommen
Ort:Karlstr. 4, 69117 Heidelberg
Akademiegebäude, Vortragssaal
Beginn: 07.07.2011 um 18:15 Uhr
weitere Informationen:
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08.07.2011 Konzertreihe „Faszination Hofmusik“ der Forschungsstelle Südwestdeutsche Hofmusik:
Die Meister der Hofkapelle. Werke von Stamitz & Co
    Es spielt das La Folia Barockorchester.
Öffentliche Veranstaltung: Gäste sind herzlich willkommen
Ort:68723 Schwetzingen
Schloss, Mozartsaal
Beginn: 08.07.2011 um 20:00 Uhr
weitere Informationen:
Weitere Informationen auf: www.hof-musik.de
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15.07.2011 Wissenschaftliche Sitzung der Philosophisch-historischen Klasse der Akademie:
Vortrag "Mensch und Kultur - auf dem Weg zu einem evolutionären Selbstverständnis"
    Referent: Prof. Dr. Dr. h.c. Volker Mosbrugger(Generaldirektor Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum)

Gäste sind nach Voranmeldung willkommen
Ort:Karlstr. 4, 69117 Heidelberg
Akademiegebäude, Vortragssaal
Beginn: 15.07.2011 um 15:00 Uhr
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15.07.2011 Wissenschaftliche Sitzung der Mathematisch naturwissenschaftlichen Klasse der Akademie:
Vortrag: „Die faszinierende Welt der geometrischen Flüsse“
    Vortrag von Prof. Dr. Gerhard Dziuk (Albrecht-Ludwigs-Universität Freiburg)

Für geladene Gäste
Ort:Karlstr. 4, 69117 Heidelberg
Akademiegebäude, Vortragssaal
Beginn: 15.07.2011 um 16:30 Uhr
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16.07.2011 Sitzung zu Ehren von Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Gisbert Freiherr zu Putlitz anlässlich seines 80. Geburtstages
    Festvorträge von Prof. Dr. Reinhard Grunwald und Prof. Dr. Annemarie Pucci
Für geladene Gäste
Ort:Karlstr. 4, 69117 Heidelberg
Akademiegebäude, Vortragssaal und Hof
Beginn: 16.07.2011 um 10:00 Uhr
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19.07.2011 Ausstellung: Caro Maestro! Zum 200. Geburtstag des Kapellmeisters und Komponisten Vinzenz Lachner (1811-1893)
    Die Jubiläumsausstellung "Caro Maestro!" der Badischen Landesbibliothek ist eine Hommage an einen heute weitgehend vergessenen, allenfalls noch zu Unrecht als Wagnerfeind in Erinnerung gebliebenen Künstler, der zu Lebzeiten zu den führenden Männerchorkomponisten in Deutschland gehörte und dessen Chorwerke und klavierbegleiteten Sololieder im zeitgenössischen Repertoire des 19. Jahrhunderts weit verbreitet waren.

    Überregionale Anerkennung erfuhr "der Meister mit dem Zauberstab" - so das schwärmerische Urteil der Zeitgenossen - als gern gesehener und gefeierter Festdirigent großer Musik- und Sängerfeste.

    In seiner 37-jährigen Kapellmeistertätigkeit am Mannheimer Nationaltheater erwarb sich Lachner große Verdienste um das dortige Musikleben, in dem er sich verantwortungsbewusst und aufgeschlossen mit den musikalischen Strömungen seiner Zeit auseinandersetzte.

    Programm bei der Eröffnung der Ausstellung am Dienstag, dem 19. Juli:

  • Begrüßung:
    Dr. Julia Freifrau Hiller von Gaertringen, Ltd. Bibliotheksdirektorin
  • Einführung in die Ausstellung:
    Dr. Bärbel Pelker, Schwetzingen
    Kuratorin der Ausstellung, Forschungsstelle Südwestdeutsche Hofmusik der Heidelberger Akademie der Wissenschaften
  • Musik:
    Solowerke für Klavier von Vinzenz Lachner
    Katharina Olivia Brandt, Heidelberg/Graz

    Die Ausstellungseröffnung ist am 19. Juli 2011. Die Ausstellung läuft bis zum 25. Oktober 2011. Der Eintritt ist frei.

Öffentliche Veranstaltung: Gäste sind herzlich willkommen
Ort:Erbprinzenstraße 15, 76133 Karlsruhe
BLB Badische Landesbibliothek, Ausstellungsraum
Beginn: 19.07.2011 um 19:30 Uhr
weitere Informationen: URL: http://www.blb-karlsruhe.de/blb/blbhtml/2011/lachner.php
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06.08.2011 Konzert:
»Die Ureltern im ersten Gewitter. Eine multimediale Inszenierung des 18. Jahrhunderts«
    Joseph Aloys Schmittbaur (1718-1809): Kantate »Die Ureltern im ersten Gewitter«

    Eine Veranstaltung der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe in Zusammenarbeit mit der Forschungsstelle Südwestdeutsche Hofmusik der Heidelberger Akademie der Wissenschaften im Rahmen der KAMUNA 2011 (Karlsruher Museumsnacht).

    Solisten: Ruth Eberhardt (Sopran), Holger Schumacher (Tenor).
    Es spielt das Orchestra Carolina unter der Leitung von Oscar Bohórquez.
    Einführungen von Dr. Holger Jacob-Friesen (Staatliche Kunsthalle Karlsruhe) und Dr. Rüdiger Thomsen-Fürst (Heidelberger Akademie der Wissenschaften).
Öffentliche Veranstaltung: Gäste sind herzlich willkommen
Ort:Hans-Thoma-Straße 2-6, 76133 Karlsruhe
Staatliche Kunsthalle Karlsruhe
Beginn: 06.08.2011 um 19:30 Uhr
weitere Informationen:
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19.09.2011 bis 20.09.2011 Akademiekonferenz für junge Wissenschaftler:
Zweischriftigkeit – soziolinguistische und kulturelle Szenarien
    Sprecher: Dr. Daniel Bunčić, Dr. Sandra Luisa Lippert, Dr. Achim Rabus

    Die Tagung soll für Sprachsituationen, in denen für eine Sprache zwei (oder mehr) Schriften zur Wahl stehen, die Frage beantworten, wer was wann an wen in welcher Schrift schreibt. Um die Faktoren, die hier eine Rolle spielen, isolieren und generalisieren zu können, werden Vertreter ganz unterschiedlicher Philologien – von der Antike bis in die Moderne, von Afrika über Europa bis Ostasien – ihr Fachwissen zusammenbringen, damit anschließend verschiedene Typen von Zweischriftigkeit nach soziolinguistischen und graphematischen Kriterien voneinander abgegrenzt werden können.
Gäste sind nach Voranmeldung willkommen
Ort:Karlstr. 4, 69117 Heidelberg
Akademiegebäude, Vortragssaal
Beginn: 19.09.2011 um 09:00 Uhr
Ende: 20.09.2011 um 18:00 Uhr
weitere Informationen: Hier finden Sie das Tagungsprogramm sowie weitere Informationen zur Tagung: URL: biscriptality.org/
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28.09.2011 bis 30.09.2011 Tagung der Forschungsstelle „Deutsches Rechtswörterbuch (DRW)“:
Der ‚Ungläubige’ in der Rechts- und Kulturgeschichte des 18. Jahrhunderts
    Tagungsleitung:

    Prof. Dr. Ulrich Kronauer
    Dr. Andreas Deutsch

    Der Ungläubige stellte aus christlicher Sicht im 18. Jahrhundert noch eine Provokation dar; er musste bekehrt oder verfolgt und bestraft werden. Und auch die aufgeklärten Kritiker dieser Auffassung setzten sich dem Verdacht aus, ungläubig zu sein.

    Die dem Ungläubigen zugewiesene Rolle und Stellung illustriert augenfällig die Komplexität und Konfliktgeladenheit der Beziehung von Aufklärung, Religion und Recht im 18. Jahrhundert – und weit darüber hinaus. Bereits die Frage „Wer ist ein Ungläubiger?“ vermag kaum pauschal beantwortet zu werden.

    Die Tagung soll einer interdisziplinären Annäherung an das Forschungsproblem dienen: Theologen, Philosophen, Juristen, Historiker, Literatur- und Sprachwissenschaftler kommen gleichermaßen zu Wort. Ein spezielles Augenmerk liegt hierbei auf dem baltischen Raum, wo die Christianisierung besonders spät einsetzte.

    Hinweis: Am 29. September 2011 findet im Rahmen der Tagung um 20 Uhr ein öffentlicher Vortrag zu dem Thema "Führt der Glaube zu Intoleranz?" im Akademiegebäude statt. Es spricht Prof. Dr. EberhardSchockenhoff.
Gäste sind nach Voranmeldung willkommen
Ort:Karlstr. 4, 69117 Heidelberg
Akademiegebäude, Vortragssaal
Beginn: 28.09.2011 um 10:00 Uhr
Ende: 30.09.2011
weitere Informationen: Weitere Informationen sowie das Tagungsprogramm finden Sie unter: URL: www.deutsches-rechtswoerterbuch.de/aktuell.htm Um Anmeldung wird gebeten. Kontakt: drw@adw.uni-heidelberg.de
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29.09.2011 Der 'Ungläubige' in der Rechts- und Kulturgeschichte des 18. Jahrhunderts:
Führt der Glaube zu Intoleranz? - Vortrag von Prof. Dr. Eberhard Schockenhoff
    Im Rahmen der interdisziplinären Tagung "Der Ungläubige in der Rechts- und Kulturgeschichte des 18. Jahrhunderts" (28.09.-30.09.2011), die von der Forschungsstelle "Deutsches Rechtswörterbuch" ausgerichtet wird, lädt die Heidelberger Akademie der Wissenschaften Medienvertreter und die interessierte Öffentlichkeit herzlich zu dem Vortrag von Professor Schockenhoff ein, der zu dem Thema "Führt der Glaube zu Intoleranz?" spricht.

    Schockenhoff erläutert dazu:
    "In der öffentlichen Wahrnehmung wird Religion häufig mit Fanatismus und Intoleranz gleichgesetzt. Religionen haben nach dieser Einschätzung ein enormes inneres Gewaltpotential, das sich nur schwer domestizieren lässt. Umgekehrt erscheint es als eine Forderung demokratischer Toleranz, immer nur vorläufige und relative Wahrheitsansprüche anzuerkennen. Der Vortrag zeigt auf, dass beide Einstellungen auf Fehldeutungen beruhen. Weder ist Religion notwendig gewaltsam noch erfordert die Tugend demokratischer Toleranz den Verzicht auf einen religiösen Wahrheitsanspruch. Toleranz, die durch eine innere Gleichgültigkeit gegenüber dem Anspruch der Wahrheit erkauft ist, verdient diesen Namen nicht. Sie ist erst dann Ausdruck der Anerkennung des anderen, wenn wir ihm in dem Achtung entgegenbringen, indem er sich von uns in seiner kulturellen und religiösen Identität unterscheidet. Insofern gehören Differenzbewusstsein und die Fähigkeit zur Toleranz innerlich zusammen. Auf dem Zweiten Vatikanischen Konzil gelang der katholischen Kirche der Durchbruch zur Anerkennung der Gewissens- und Religionsfreiheit und schuf dadurch die Basis für religiöse Toleranz und den interreligiösen Dialog."

    Professor Eberhard Schockenhoff ist einer der führenden Wissenschaftler auf dem Gebiet für Moraltheologie und Geschäftsführender Direktor des Instituts für Systematische Theologie an der Universität Freiburg. Seit 2001 ist er Mitglied im Nationalen Ethikrat, seit 2008 stellvertretender Vorsitzender im Deutschen Ethikrat. Seit 2009 ist er ordentliches Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften.
Öffentliche Veranstaltung: Gäste sind herzlich willkommen
Ort:Karlstr. 4, 69117 Heidelberg
Akademiegebäude, Vortragssaal
Beginn: 29.09.2011 um 20:00 Uhr
weitere Informationen: URL: www.deutsches-rechtswoerterbuch.de/aktuell.htm
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30.09.2011 Festkonzert zum 300. Geburtstag des Hofkapellmeisters Ignaz Holzbauer :
Konzertreihe „Faszination Hofmusik“ der Forschungsstelle Südwestdeutsche Hofmusik und Eröffnung des 36. Schwetzinger Mozartfestes
    Werke von Ignaz Holzbauer und Wolfgang A. Mozart

    Es spielt das La Folia Barockorchester unter der Leitung von Robin Peter Müller.

    Einführung: Dr. Bärbel Pelker

    Veranstalter: Mozartgesellschaft Schwetzingen e.V. in Zusammenarbeit mit der Forschungsstelle "Südwestdeutsche Hofmusik" der HAW.

    Eintritt: 25,20 EUR, freie Platzwahl.
    Vorverkauf: www.reservix.de, www.mozartgesellschaft-schwetzingen.de oder Karten an der Abendkasse ab 19 Uhr.
Öffentliche Veranstaltung: Gäste sind herzlich willkommen
Ort:68723 Schwetzingen
Schloss, Mozartsaal
Beginn: 30.09.2011 um 20:00 Uhr
weitere Informationen: www.mozartgesellschaft-schwetzingen.de
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17.10.2011 Heidelberger Akademie-Vorlesung:
"Spannende Forschung nahe dem absoluten Temperatur-Nullpunkt"
    Aus Anlass des hundertjährigen Jubiläums der Heidelberger Akademie der Wissenschaften ist 2009 eine jährlich stattfindende Akademie-Vorlesung durch den Förderverein eingerichtet worden. Zu dieser Vorlesung werden Gelehrte von Weltrang eingeladen. Bisher sprachen 2009 der Nobelpreisträger Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Harald zur Hausen und 2010 Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Walter Kardinal Kasper.


    Für die diesjährige Heidelberger Akademie-Vorlesung hat der Nobelpreisträger Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wolfgang Ketterle zugesagt. Der Physiker gehörte 1995 zu den ersten, denen die Erzeugung eines Bose-Einstein-Kondensats gelang. Seit 1993 arbeitet er an dem renommierten Massachusetts Institute of Technology (MIT), wo er seit 1998 den John D. MacArthur-Lehrstuhl für Physik innehat.

    »Warum kühlen Physiker Materie zu extrem niedrigen Temperaturen? Warum ist es wichtig, Temperaturen zu erreichen, die mehr als eine Milliarde mal kälter sind als der interstellare Raum? In diesem Vortrag werde ich über neue Formen der Materie berichten, die nur bei extrem tiefen Temperaturen existieren. Tiefe Temperaturen öffnen ein Fenster in die Quantenwelt, in der Teilchen sich wie Wellen verhalten und “im Gleichschritt marschieren” können. Im Jahr 1925 sagte Einstein eine solche neue Form der Materie voraus, aber sie konnte erst 1995 in Labors in Boulder und am MIT verwirklicht werden. Superfluide Atompaare verhalten sich ähnlich wie Elektronen in supraleitenden Metallen, obwohl ihre Dichte eine Milliarde mal geringer ist. Kalte Atome machen es möglich, Phänomene der Festkörperphysik in Reinform zu simulieren.« (Wolfgang Ketterle)

    Nach dem Vortrag wird noch Gelegenheit für eine Diskussion bleiben.
Öffentliche Veranstaltung: Gäste sind herzlich willkommen
Ort:Grabengasse 1, 69117 Heidelberg
Alte Universität, Alte Aula
Beginn: 17.10.2011 um 19:00 Uhr
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28.10.2011 bis 29.10.2011 Oktober-Sitzungen:
    Das Programm entnehmen Sie bitte dem Sitzungskalender, der auf der Website unter "Veranstaltungen" zu finden ist.
Nur für Mitglieder der HAW
Ort:Karlstr. 4, 69117 Heidelberg
Akademiegebäude, Vortragssaal
Beginn: 28.10.2011 um 15:00 Uhr
Ende: 29.10.2011
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29.10.2011 Podiumsdiskussion im Rahmen der oeffentlichen Gesamtsitzung der Akademie:
"Was ist individualisierte Medizin?" Über Chancen und Gefahren der maßgeschneiderten Behandlung nach Genomanalyse
    Jeder Krebs verhält sich, wie jeder Mensch, anders. Die moderne Genomforschung verspricht nun Einblicke in die komplexe, molekulare Fehlsteuerung bei der Krebsentstehung des Individuums. Dadurch könnte eine persönlich angepasste Therapie in greifbare Nähe rücken. Ist das eine berechtigte Hoffnung oder schon wieder eine Werbekampagne um Forschungsförderung der Wissenschaftler? Im Rahmen ihrer Gesamtsitzung lädt die Heidelberger Akademie der Wissenschaften zu einer Podiumsdiskussion. Das Pro und Contra der Individualisierten Medizin diskutieren die Akademiemitglieder Professor Dr. Anthony Ho, Stammzellforscher, die Immunologen Professor Dr. Dr. Jürgen Debus und Professor Dr. Peter H. Krammer sowie der Molekularbiologe Professor
    Dr. Christof Niehrs. Im Anschluss wird die Diskussion auch für das Publikum geöffnet.
    Anthony Ho ist Ärztlicher Direktor der Medizinischen Klinik und Poliklinik V der Universität Heidelberg. Jürgen Debus ist Ärztlicher Direktor der Klinik für Radioonkologie und Strahlentherapie der Universität Heidelberg. Peter H. Krammer ist Direktor des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) in Heidelberg. Christof Niehrs ist Leiter der Abteilung Molekulare Embryologie am DKFZ in Heidelberg.
Öffentliche Veranstaltung: Gäste sind herzlich willkommen
Ort:Karlstr. 4, 69117 Heidelberg
Akademiegebäude, Vortragssaal
Beginn: 29.10.2011 um 10:30 Uhr
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10.11.2011 Tagung zur Netzwerkbildung in der Heidelberger Akademie der Wissenschaften:
Eliteprogramm für Postdoktorandinnen und Postdoktoranden der Baden-Württemberg Stiftung
    Entsprechend eines Kooperationsabkommens mit der Baden-Württemberg Stiftung (vormals Landesstiftung Baden-Württemberg) finden jährlich Netzwerktreffen des Postgraduiertenprogramms in der Heidelberger Akademie der Wissenschaften statt.

    Programm:

    Panel 1:

    "Hochschul- und Wissenschaftsstrukturen: Bedingungen exzellenter Forschung oder Hindernis?"

Für geladene Gäste
Ort:Karlstr. 4, 69117 Heidelberg
Akademiegebäude, Vortragssaal
Beginn: 10.11.2011 um 16:00 Uhr
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11.11.2011 Tagung zur Netzwerkbildung in der Heidelberger Akademie der Wissenschaften:
Eliteprogramm für Postdoktorandinnen und Postdoktoranden der Baden-Württemberg Stiftung
    Panel 2:

    "Vermittlung von Wissenschaft an die Öffentlichkeit"
Für geladene Gäste
Ort:Karlstr. 4, 69117 Heidelberg
Akademiegebäude, Vortragssaal
Beginn: 11.11.2011 um 10:00 Uhr
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02.12.2011 bis 03.12.2011 "Fürstliches Arkadien" - Sommerresidenzen im 18. Jahrhundert:
    Internationale wissenschaftliche Tagung der Forschungsstelle "Südwestdeutsche Hofmusik". Leitung: Prof. Dr. Silke Leopold

    In Zusammenarbeit mit der Stadt Schwetzingen und den Staatlichen Schlössern und Gärten Baden-Württemberg.

    Veranstaltung im Rahmen des UNESCO-Welterbes 2011.

    Die Tagung ist international ausgerichtet: Neben den zahlreichen untereinander konkurrierenden Sommerresidenzen des deutschsprachigen Raum werden auch solche in Italien (Caserta), den Niederlanden (Het Loo), Frankreich (Versailles), Spanien (Aranjuez), Schweden (Drottningholm), Russland (Pavlovsk) untersucht und Forscher aus anderen Ländern eingeladen. Da es bisher keinerlei übergreifende Forschung zum Thema Musik an Sommerresidenzen gibt, wird eine wichtige Aufgabe der Tagung darin bestehen, die Spezialisten für einzelne Orte untereinander ins Gespräch zu bringen.

    Von Versailles ausgehend sollen die einzelnen Beiträge der Tagung die jeweiligen Situationen der Musikpflege an den Sommerresidenzen darstellen; die Diskussionen sollen dann Unterschiede und Gemeinsamkeiten, Verflechtungen und Abgrenzungen bei jenen Höfen herausarbeiten, die in direkter politischer wie kultureller Konkurrenz zueinander standen. Auch die Frage, in welcher Weise sich die Musikpflege am Hof eines geistlichen Fürsten von der weltlicher Fürsten unterschied (oder auch nicht), soll diskutiert werden.

    Da die höfische Musikpflege niemals nur Unterhaltung, sondern immer auch politische Äußerung, Hegemonieanspruch, Repräsentation und Propaganda war, könnten die Ergebnisse dieser Tagung auch für angrenzende Fächer wie die Geschichtswissenschaften oder die Kunstwissenschaft von Bedeutung sein.

    Weitere Informationen sowie das Tagungsprogramm finden Sie unter www.hofmusik.de
Gäste sind nach Voranmeldung willkommen
Ort:68723 Schwetzingen
Schloss
Beginn: 02.12.2011 um 15:00 Uhr
Ende: 03.12.2011
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02.12.2011 Weihnachten bei Hofe. Werke von Cannabich, Holzbauer, Stamitz u.a.:
Konzertreihe „Faszination Hofmusik“ der Forschungsstelle Südwestdeutsche Hofmusik
    Es spielt das La Folia Barockorchester.

    Weitere Informationen finden Sie unter: URL: www.hof-musik.de
Öffentliche Veranstaltung: Gäste sind herzlich willkommen
Ort:68723 Schwetzingen
Schloss, Mozartsaal
Beginn: 02.12.2011 um 20:00 Uhr
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03.12.2011 Kurpfälzische Kabinettmusik:
Konzertreihe „Faszination Hofmusik“ der Forschungsstelle Südwestdeutsche Hofmusik
    Kammermusik von Gottfried Finger, Johann Sigismund Weiss, Georg Metzger und anderen

    ensemble flauto con bassi

    Gabriele Hilsheimer – Travers- & Blockflöte
    Ute Petersilge – Barockvioloncello
    Dagmar Nilles – Cembalo

    Karten (12 / 8 €) ab 19 Uhr an der Abendkasse
Öffentliche Veranstaltung: Gäste sind herzlich willkommen
Ort:68723 Schwetzingen
Schloss, Schlosskapelle
Beginn: 03.12.2011 um 20:00 Uhr
Termindaten: herunterladen als QR-Code oder ICalendar-Datei
  
10.12.2011 Auswärtige Sitzung der Akademie an der Universität Konstanz
    "Besatzung, Kollaboration und Massenverbrechen. Die 'Endlösung der Judenfrage' in Frankreich, 1940–1944"

    Vortrag: Prof. Dr. Wolfgang Seibel (Universität Konstanz)

    Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Sitzungskalender, der auf der Website unter "Veranstaltungen" zu finden ist.
Öffentliche Veranstaltung: Gäste sind herzlich willkommen
Ort:Campus, 78457 Konstanz
V1001, Senatssaal
Beginn: 10.12.2011 um 13:00 Uhr
Termindaten: herunterladen als QR-Code oder ICalendar-Datei
  
 
verantwortlich: Redaktion
Letzte Änderung: 14.05.2012