Graf Kielmansegg als Präsident der Heidelberger Akademie der Wissenschaften wiedergewählt

Pressemitteilung vom 29. Januar 2007

 

Prof. Dr. Peter Graf Kielmansegg wurde für weitere zwei Jahre ins Amt des Akademiepräsidenten gewählt. Die Heidelberger Akademie der Wissenschaften ist eine der herausragenden Forschungseinrichtungen Baden-Württembergs. Die interdisziplinäre Forschung ist eines ihrer Hauptanliegen, daneben fördert sie den wissenschaftlichen Nachwuchs.
(Foto: Akademie/Oestergaard)

Am Samstag, dem 27. Januar 2007, haben die Mitglieder der Heidelberger Akademie der Wissenschaften Prof. Dr. Peter Graf Kielmansegg auf ihrer Gesamtsitzung für zwei weitere Jahre zu ihrem Präsidenten gewählt. Graf Kielmansegg, emeritierter Ordinarius für Politikwissenschaft der Universität Mannheim, steht der Akademie seit April 2003 vor und ist derzeit auch Vizepräsident der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften.

Peter Graf Kielmansegg wurde 1937 in Hannover geboren und studierte in Bonn, Kiel sowie Tübingen Rechtswissenschaften und Geschichte. Nach einer Professur an der Universität zu Köln (1971) folgte er als Gastprofessor einem Ruf an die Georgetown University in Washington D.C. Von 1985 bis 2003 unterrichtete er in Mannheim. Seinen zentralen Forschungsbereich bildeten hier Politikwissenschaft und Zeitgeschichte mit dem Schwerpunkt Demokratiestudien. Graf Kielmansegg erhielt 1983 den Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa, ist Träger des Schader-Preises 2001. Er wurde mit der Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg und dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse ausgezeichnet.

Die Heidelberger Akademie der Wissenschaften, wissenschaftliche Landesakademie Baden-Württembergs, ist eine rechtsfähige öffentlich-rechtliche Vereinigung von Gelehrten. Wie die übrigen sieben deutschen Akademien der Wissenschaften ist sie klassische Gelehrtengesellschaft und moderne außeruniversitäre Forschungseinrichtung. Die Akademie veranstaltet wissenschaftliche Tagungen sowie öffentliche Vortragsreihen und fördert den wissenschaftlichen Nachwuchs. Sie dient ihren Mitgliedern als Forum für regelmäßige interdisziplinäre Diskussionen von wissenschaftlichen Ergebnissen und Erkenntnissen. Das Spektrum der derzeit 20 Forschungsprojekte der Akademie, in denen 200 Mitarbeiter beschäftigt sind, ist breit gefächert. Der Schwerpunkt der Akademiearbeit liegt auf dem Gebiet langfristiger Grundlagenforschung wie etwa der Erstellung von Wörterbüchern und Editionen zur Rechts-, Reformations- oder Sprachgeschichte, aber auch von klimatologischen und archäologischen Forschungen.

 

 

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Letzte Änderung: 23.06.2009