Vorhang auf! – Grosse Sonderausstellung Theater um Mozart in Heidelberg und Schwetzingen ab 19. September

Pressemitteilung vom 4. September 2006

Eine wissenschaftliche und zugleich augenzwinkernde Annaherung an das Phänomen Mozart – Schirmherrin der Ausstellung ist Eva Luise Köhler, die Gattin des Bundesprasidenten

 

Am 19. September beginnt die Ausstellung „Theater um Mozart“. Auf einer Pressekonferenz wird das Programm sowie der zugehörige Begleitband der Öffentlichkeit vorgestellt.
(Copyright: Akademie/Roloff)

Vom 19. September bis 19. November 2006 sind in Heidelberg und Schwetzingen anlässlich des Mozartjahres seltene Originalhandschriften des Musikgenies sowie frühe Bühnenbildentwürfe zur Zauberflöte zu sehen, bühnenwirksam umgesetzt zwischen Seitenkulissen mit Palmen und Obelisken. Im Schwetzinger Schloss erwartet den Besucher als einzigartiges Highlight ein Nachbau der 3,60 Meter grossen Kulissenbühne der alten Schwetzinger Bühne und das Karl-Wörn-Haus feiert Amadeus Superstar – „Von der Mozartkugel zum Mozartski“. Die Sonderausstellung ist die grösste in Süddeutschland und versammelt einzigartige Exponate aus Salzburg, Wien, Berlin und München, wie sie in dieser Auswahl noch nie gezeigt wurden. Besonders freuen sich die Veranstalter über die Zusage aus Salzburg, einige Mannheimer Briefe Mozarts im Original zeigen zu können, die ansonsten den Tresor der Stiftung Mozarteum nie verlassen.

Anlässlich der Eröffnung der Ausstellung laden die Veranstalter zu einer Pressekonferenz am Freitag, dem 15. September 2006, um 11 Uhr ins Kurpfälzische Museum und nach Schwetzingen ein. Nach der Präsentation der Sonderausstellung im Kurpfälzischen Museum besteht für Journalisten die Möglichkeit, den Ausstellungsbereich im Schloss Schwetzingen zu besichtigen mit Vorführung der Kulissenbühne. Die Pressekonferenz klingt mit einem kleinen Umtrunk im Schlosscafe aus. Um Rückmeldung, falls Interesse an Schwetzingen und einer Mitfahrgelegenheit dorthin besteht, wird gebeten.

Initialzündung der Ausstellung, deren Vorbereitung mehr als ein Jahr in Anspruch nahm, war die intensive wissenschaftliche Beschäftigung mit der wechselvollen Geschichte des Schlosstheaters in Schwetzingen. 1753 eröffnet, ist es nicht nur eines der ältesten erhaltenen Rangtheater weltweit, sondern auch ein „echtes Mozarttheater“, da Mozart auf der „grossen Wunderkindreise“ zusammen mit seinen Eltern und seiner Schwester Nannerl im Sommer 1763 hier eine Schauspielaufführung miterlebte.

Der Titel „Theater um Mozart“ ist bewusst mehrdeutig angelegt. Es geht um Mozarttheater in Europa und um die Theatermaschinerie der Mozartzeit, aber auch Mozarts populärstes Bühnenwerk „Die Zauberflöte“ und das Theater, das um Mozart gemacht wurde und wird, die einzigartige Vermarktung des Musikgenies, die bereits unter Leopold Mozart begann und sich über die Mythologisierung des Komponisten im 19. Jahrhundert bis hin zu kitschigen und kuriosen Produkten der Gegenwart fortsetzte.

 

Informationen zur Ausstellung:
Veranstalter: Heidelberger Akademie der Wissenschaften, Kurpfälzisches Museum der Stadt Heidelberg, Vermögen und Bau Baden-Württemberg Amt Mannheim, Stadt Schwetzingen,
Mozartgesellschaft Schwetzingen e.V.
Ausstellungsidee, Koordination und Organisation: Dr. Barbel Pelker
Ausstellungsdauer: 19.9. – 19.11.2006
Ausstellungssorte: Kurpfäalzisches Museum der Stadt Heidelberg (Hauptstrasse 97, 69117 Heidelberg) Schloss Schwetzingen (Schlosstheater, 68723 Schwetzingen) Karl-Worn-Haus (Marstallstrasse 51, 68723 Schwetzingen).
Begleitband: Eigens zur Ausstellung erscheint ein reich bebildertes Begleitbuch mit dem Titel „Theater um Mozart“,
hrsg. von Bärbel Pelker (Winter-Verlag, ISBN3-8253-5270-6, 28 Euro).
Es wird bei der Pressekonferenz vorliegen.
Internet: www.theater-um-mozart.de



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Dr. Johannes Schnurr
Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
der Heidelberger Akademie der Wissenschaften
Telefon: 06221 / 54 34 00
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E-Mail: johannes.schnurr@urz.uni-heidelberg.de
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Ulrike Pecht M.A.
Referentin für Presse- und Offentlichkeitsarbeit
Kurpfalzisches Museum der Stadt Heidelberg
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Letzte Änderung: 23.06.2009