Interdisziplinäre Konferenz zum Thema

Pressemitteilung vom 20. März 2007

Nachwuchswissenschafter kommen auf Einladung der Heidelberger Akademie der Wissenschaften zusammen – Zukunftsszenarien und Handlungsspielräume für eine nachhaltige Wasserwirtschaft

 

Trotz großer Wasserknappheit wird auch in Dürregebieten, hier in Ägypten, oft verschwenderisch mit Wasser umgegangen. Doch nicht zuletzt ein wachsende Weltbevölkerung zwingt zu einer besseren Nutzung dieser unverzichtbaren Ressource. (Foto: Werner Aeschbach-Hertig, IUP-Heidelberg).

 
Nach einem landesweit ausgeschriebenen Wettbewerb wurden fünf Gruppen von Jungforschern von der Heidelberger Akademie der Wissenschaften ausgewählt. Mit diesem Programm geht die Akademie neue Wege; ihr Anliegen ist vor allem die selbstständige und interdisziplinäre Arbeit von Nachwuchswissenschaftlern zu fördern. (Foto: Akademie/Oestergaard)

Vom 1. bis 3. Juni 2007 veranstalten Nachwuchsforscher unterschiedlicher Disziplinen in Freiburg die Konferenz "Wasser - Konfliktstoff des 21. Jahrhunderts?". Gefördert von der Heidelberger Akademie der Wissenschaften planen und organisieren sie in Eigenverantwortung die interdisziplinäre Tagung, die sich einem der politisch brisantesten Umweltthemen widmet. "Obwohl wir seit längerem wissen, daß wir auf eine globale Wasserknappheit zusteuern, dringt diese Problematik doch kaum ins Bewußtsein der Öffentlichkeit", so Regina Rhodius vom Institut für Forst- und Umweltpolitik der Universität Freiburg. "Mit dieser Konferenz möchten wir uns nicht nur den drängenden Fragen eines künftigen Wasserressourcenmanagements widmen, sondern auch die psychologischen, politischen und volkswirtschaftlichen Auswirkungen der globalen Knappheit dieses lebenswichtigen Elements untersuchen. Ein weiteres wichtiges Anliegen ist es für uns, lösungsorientierte Ansätze zu entwickeln und Möglichkeiten zur nachhaltigen Sicherung der Wasserreserven zu diskutieren."

15 zum Teil international renommierte Referenten analysieren in deutsch- und englischsprachigen Foren die aktuelle Situation aus ihrer jeweiligen fachlichen Perspektive und unterbreiten Lösungsansätze. Von der Krisendiagnose über die Praxis eines erfolgreichen lokalen und internationalen Wassermanagements, über Fragen des Völkerrechts bis hin zu geisteswissenschaftlichen Analysen reicht das Spektrum der Beiträge. Die Konferenz wird begleitet von einer Ausstellung, die sich dem Thema Wasser unter künstlerischen Aspekten widmet.

Mit "Wasser - Konfliktstoff des 21. Jahrhunderts" beginnt die Reihe der Akademiekonferenzen für den wissenschaftlichen Nachwuchs. Ziel der Initiative ist es, jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Möglichkeit zu geben, in eigener Regie und Verantwortung eine Konferenz zu organisieren. Mit diesen Konferenzen, von denen zunächst fünf vorgesehen sind, möchte die Akademie bewußt über den Rahmen der üblichen wissenschaftlichen Nachwuchsförderung hinausgreifen. Die Heidelberger Akademie der Wissenschaften unterstützt die jungen Forscher finanziell und stellt ihnen ihre Infrastruktur zur Verfügung. Die Auswahl des Themas, die Planung des Programms und die Auswahl der Teilnehmer bleiben den jungen Wissenschaftlern freigestellt.

 

Datum:1. bis 3. Juni 2007
Beginn: 1. Juni 16 Uhr
Ort:Studienhaus Wiesneck, Institut für politische Bildung Wiesneckstraße 6, 79246 Buchenbach bei Freiburg



Rückfragen bitte an

Dr. Johannes Schnurr
Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
der Heidelberger Akademie der Wissenschaften
Telefon: 06221 / 54 34 00
Fax: 06221 / 54 33 55
E-Mail: johannes.schnurr@urz.uni-heidelberg.de
Internet: www.haw.baden-wuerttemberg.de

sowie

Eva Opitz
Stellvertretende Pressesprecherin der Universität Freiburg
Telefon: 0761 / 2 03 43 01
Fax: 0761 / 2 03 42 78
E-Mail: eva.opitz@pr.uni-freiburg.de

sowie

Bernd Schlipphak
Wissenschaftlicher Angestellter
Seminar für wissenschaftliche Politik Universität Freiburg
Telefon: 0761 / 2 03 34 82
Fax: 0761 / 2 03 35 05
E-Mail: bernd.schlipphak@politik.uni-freiburg.de

 

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Letzte Änderung: 23.06.2009