Fragmentarisch. Komisch. Gut. - Aus der Arbeit an den Fragmenten der griechischen Komödie

Mitarbeitervorträge „Wir forschen. Für Sie.“

Vortrag von Prof. Dr. Andreas Bagordo

Mittwoch, 6. Juli 2016, 18:15 Uhr, Heidelberg

 

Große Bereiche der antiken griechischen Literatur sind nur bruchstückhaft erhalten. Glücklicherweise sind jedoch über 8.500 Fragmente der vielen griechischen Komödien geblieben: zumeist aus der indirekten Überlieferung, d.h. in Form von Zitaten bei späteren Autoren.

Theater-Maske_griech_Komoedie
Theater-Maske, Typ des "Ersten Sklaven" 
aus der Neuen Komödie, 2. Jh. v. Chr. 
(Archäologisches Nationalmuseum Athen)
​

Forschungsauftrag des Freiburger Akademieprojekts ist es, diese  Fragmente, die von einem einzelnen Wort bis zu über hundert Versen reichen, systematisch und nach einheitlichen Kriterien zu analysieren. Durch die Kommentierung wird literaturgeschichtliches Neuland betreten. Ein durchaus lohnendes Unterfangen, denn auch ein winziges Fragment vermag – wenn richtig interpretiert – wichtige Erkenntnisse zu liefern. Der Weg zu Ergebnissen ist bei einem derart trümmerhaften Textbestand schwierig, aber äußerst anregend.

Der Vortrag will einen Blick in die ‚Werkstatt‘ der Forschungsstelle gewähren, in der jedes Wörtchen Gold wert ist – oder sein kann.

Programm
 

Medienvertreter sind herzlich eingeladen. Wir bitten um eine Ankündigung. Über eine Berichterstattung freuen wir uns. Der Vortrag ist öffentlich. Der Eintritt ist frei.


Kontakt:
Dr. Herbert von Bose
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Heidelberger Akademie der Wissenschaften
Karlstraße 4
69117 Heidelberg
Telefon: 06221/54-3400
herbert.vonbose@adw.uni-heidelberg.de

verantwortlich: Redaktion
Letzte Änderung: 06.07.2016