Modernes Christentum und der Dialog der Religionen. Eugen Biser (1918-2014) zum Gedenken

Universität Heidelberg, Alte Aula, Grabengasse 1, Samstag, 31. Oktober 2015, 11:00 Uhr

„Heidelberg war der Ausgangspunkt in Deiner Entwicklung zu einem großen und einem der bedeutendsten Theologen Deutschlands,“ sagte der frühere Bundeskanzler Helmut Kohl einmal rückblickend zu seinem persönlichen Freund Eugen Biser , der fast 20 Jahre in Heidelberg lebte und wirkte. Der ehemalige Bayerische Ministerpräsident Günther Beckstein nannte ihn einmal einen Universalgelehrten. Im vergangenen Jahr verstarb der renommierte Theologe im Alter von 96 Jahren.

Eugen Biser zum Gedenken veranstaltet die Heidelberger Akademie der Wissenschaften gemeinsam mit der Eugen-Biser-Stiftung aus München eine prominent besetzte Vortragsveranstaltung am Samstag, dem 31. Oktober ab 11 Uhr in der Alten Aula der Universität Heidelberg. Der Eintritt ist frei.

„Wir leben in einer Stunde des Dialogs und überleben nur, wenn die wachsenden Konfrontationen durch eine Kultur der Verständigung überwunden werden können“, sagte einmal Eugen Biser, dessen Denken und Werk von der Eugen-Biser-Stiftung erschlossen und fortentwickelt wird, um Impulse für ein friedliches Zusammenleben in einer pluralen, freiheitlich-demokratischen Gesellschaft zu setzen. Diesem zukunftsgewandten Dialog im Sinne Bisers – insbesondere zwischen Christentum und Islam – widmen sich vier Persönlichkeiten in ihren Vorträgen. Gleichzeitig soll die Bedeutung und Strahlkraft Eugen Bisers der Öffentlichkeit noch näher gebracht werden. Richard Heinzmann von der LMU München wird über die Möglichkeiten und Grenzen des Dialogs zwischen Christentum und Islam sprechen. Reinhard Düchting von der Heidelberger Universität wird über seine „Begegnung mit Eugen Biser“ reden. Der Dekan des Katholischen Dekanats Heidelberg-Weinheim, Joachim Dauer, wird seine Impulse, die er von Eugen Biser zur christlichen Glaubensverkündigung erhielt, vortragen und Paul Kirchhof wird über das Christentum und moderne Medien referieren.

Programm

 

Die Heidelberger Akademie der Wissenschaften lädt herzlich zu dieser Veranstaltung ein. Wir bitten um eine Ankündigung. Über einen Bericht würden wir uns freuen.
 

Kontakt:
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Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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verantwortlich: Redaktion
Letzte Änderung: 23.11.2015