WIN-Kolleg: Kollegiaten



Schaefer

Andreas Schaefer

Jahrgang 1976

Max-Planck-Institut für medizinische Forschung
Abt. Zellphysiologie

Jahnstraße 20
69120 Heidelberg

schaefer@mpimf-heidelberg.mpg.de


Andreas Schäfer studierte in Heidelberg Physik als Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes. In der Diplomarbeit befasste er sich mit „Morphologischen Korrelaten elektrophysiologischer Variabilität in Pyramiden-Neuronen“, betreut von Prof. Siegfried Hunklinger und Prof. Bert Sakmann am Max-Planck-Institut für medizinische Forschung, Heidelberg. Nach einem Forschungsaufenthalt bei Prof. Nicholas Rawlins (Oxford University, U.K.) zum Thema des Geruchslernens bei Mäusen und Ratten arbeitet er seit Beginn 2001 an seiner Promotion bei Prof. Bert Sakmann mit einem Stipendium des Boeringer Ingelheim Fonds. Seine primären Forschungsinteressen liegen im Bereich der Mechanismen und Modelle der neuronalen Informationsverarbeitung am Beispiel des Geruchssystems. Schwerpunkte sind dabei Verhaltensänderungen von Mäusen mit modifizierter Signalverarbeitung und zelluläre Mechanismen sowie die damit verbundene Methodenentwicklung zur Messung von Leitfähigkeitsverteilungen und -kinetiken.

 

Andreas Schäfer war von Juli 2002 bis Juni 2007 als WIN-Kollegiat im Forschungsprojekt "Vom Molekül zum Verhalten: Verarbeitung und Lernen von Sinnesreizen im Geruchssystem" tätig.


Ausgewählte Publikationen

  • T.W. Margrie and A.T. Schaefer (2003). Theta oscillation coupled spike latencies yield computational vigour in a mammalian sensory system. J.Physiol 546, 363–374.
  • A.T. Schaefer, M. Helmstaedter, B. Sakmann and A. Korngreen (2003a). Correction of conductance measurements in non-space-clamped structures: 1. Voltage-gated k(+) channels. Biophys. J. 84, 3508–3528.
  • A.T. Schaefer, M.E. Larkum, B. Sakmann and A. Roth (2003b). Coincidence detection in pyramidal neurons is tuned by their dendritic branching pattern. J. Neurophysiol. 89, 3143–3154.
verantwortlich: Redaktion
Letzte Änderung: 14.09.2009