Neuroplastizität und Immunologie bei kognitiver Beeinträchtigung im Alter

 

Kollegiaten

Prof. Dr. Iris-Tatjana Kolassa 

Dr. Marilena Manea

Prof.  Dr. Christine von Arnim

 

Mitarbeiter

Franka Thurm

Dr. Cathrin Schnack 

Dr. Iuliana Susnea

Olivia Küster

 

Kontaktadresse

Prof. Dr. Iris-Tatjana Kolassa

Klinische & Biologische Psychologie

Institut für Psychologie und Pädagogik

Universität Ulm

89069 Ulm

Iris.Kolassa@uni-ulm.de

 

Kognitiver Abbau wurde bisher als unvermeidbare Konsequenz des Alterungsprozesses angesehen. Neue Ergebnisse der Neuroplastizitätsforschung legen jedoch nahe, dass dieser Abbau durch Verhaltenstraining vermieden beziehungsweise bis zu einem gewissen Grad sogar rückgängig gemacht werden kann. Daher sind Methoden für eine möglichst frühe Diagnostik von pathologischen Alterungsprozessen im Sinne einer Demenz in Kombination mit sekundärpräventiven Trainingsmaßnahmen von zunehmend hohem gesellschaftlichem Interesse.

 

Die Kooperationspartner aus den Arbeitsgebieten Neuropsychologie, Analytische Chemie und klinische Neurologie/Medizin untersuchen in diesem Projekt die neuer potenzielle Biomarker im Blutserum und Liquor zur Frühdiagnostik beginnender demenzieller Prozesse. Ein weiterer Schwerpunkt des Projektes ist die Untersuchung des Zusammenhangs zwischen den Biomarkern und neuroplastischen Veränderungen im Gehirn mittels bildgebender Verfahren. Zudem soll die Effektivität eines neuroplastizitätsbasierten Trainings zur Prävention von kognitivem Abbau im Alter bei Personen mit beginnender Alzheimer Demenz evaluiert werden. Hierbei kommen immunanalytische und massenspektrometrische Methoden sowie bildgebende Verfahren zur Untersuchung funktioneller Veränderungen im Gehirn zum Einsatz.

 

 

 Neuroplastizitaet 450

Christine von Arnim, Marilena Manea, Iris Kolassa (von links nach rechts)

verantwortlich: Redaktion
Letzte Änderung: 13.12.2011