Geld, Gunst und Gnade.
Die Monetarisierung der Politik im 12. und 13. Jahrhundert

Kollegiat

Dr. Andreas Büttner

 

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Universität Heidelberg

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monetarisierung

Kaiser empfängt Strafgelder (um 1400; Wien, ÖNB, Cod. Vin. 328, f. 29v)
 

Das Projekt „Geld, Gunst und Gnade. Die Monetarisierung der Politik im 12. und 13. Jahrhundert“ untersucht die Auswirkungen der hochmittelalterlichen Monetarisierung Europas auf die politische Ordnung. Durch die zunehmende Verfügbarkeit und Präsenz von Geld in Form von Barren und Münzen kam es zu umfassenden Veränderungen: Das Geld drang immer tiefer in die politische Kultur ein, die Gunst des Herrschers wie der Untergebenen wurde in konkreten Beträgen messbar und handelbar. In einer diachronen Betrachtungsweise sollen diese Veränderungen herausgearbeitet und der Einfluss des Geldes auf zeitgenössische Ordnungen und Ordnungsvorstellungen greifbar gemacht werden.

verantwortlich: Redaktion
Letzte Änderung: 01.07.2015
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