WIN-Kolleg: Kollegiaten

 


Junghoefer

Markus Junghöfer

 

Jahrgang 1966






markus.junghoefer@uni-muenster.de


Markus Junghöfer studierte Geophysik und Physik (Diplome 1991 und 1994) in Münster und Erlangen. Er promovierte in Konstanz (Abschluss 1999) über Fragestellungen räumlich hochauflösender Elektro- und Magnetenzephalographie. Anschließend arbeitete er als Postdoktorand am Center for the Studies of Emotion and Attention (CSEA, Florida) an der Erforschung emotionaler Einflüsse auf die visuelle Wahrnehmung. Nach seiner Rückkehr an die Universität Konstanz, wo er als Assistent für kognitive Psychologie und Verhaltensneurowissenschaft tätig war, lagen Interaktionen von Emotions- und Aufmerksamkeitsprozessen im Fokus seiner Interessen.

 

Von Juli 2002 bis Juni 2007 war Markus Junghöfer als WIN-Kollegiat im Forschungsprojekt „Neuronale Repräsentation der Kommunikation von Emotionen“ tätig. Sein Arbeitsgebiet war hier die frühe neuronale Verarbeitung emotionalen Bild- und Tonmaterials. Vielfältige Methoden der Psychologie und Gehirnforschung, von klassischen neuropsychologischen Testverfahren über die Messung von Augenbewegungen, Elektro- und Magnetoenzephalographie bis hin zur funktionellen Kernspintomographie kamen hier zum Einsatz.

 

Ausgewählte Publiaktionen

  • T. Elbert, M. Junghöfer, B. Rockstroh, W.T. Roth (1998) Psychophysiologische Grundlagen und Meßmethoden der Hirnaktivität, Enzyklopädie der Psychologie, Göttingen: Hogrefe
  • M. Junghöfer, M.M. Bradley, T.R. Elbert & P.J. Lang, (2001) Fleeting images: A new look at early emotion discrimination, Psychophysiology, Vol. 38, Special Report
  • M. Junghöfer, M.M. Bradley & P.J. Lang, (2000) Rapid affective pictures: An fMRI Study, Psychophysiology, Vol. 37, Supp.
verantwortlich: Redaktion
Letzte Änderung: 27.11.2009