Baltisch-deutsche Kulturbeziehungen vom 16. bis 19. Jahrhundert. Medien – Institutionen – Akteure

Interdiziplinäre und internationale Akademiekonferenz junger Wissenschaftler

Teilkonferenz II: Zwischen Aufklärung und nationalem Erwachen (4. bis 7. Mai 2015)

Die internationale Tagung untersucht die vielfältigen Kulturbeziehungen zwischen den deutschen und baltischen Ländern. In einer Reihe von Fallstudien beleuchten Nachwuchswissenschaftler und ausgewiesene Experten aus Musik-, Literatur- und Geschichtswissenschaft sowie Kirchen- und Philosophiegeschichte die je regionalen, wechselvollen und mitunter spannungsreichen Verflechtungen im hybriden Kulturraum Baltikum des 18. und 19. Jahrhunderts. Dabei soll in der Synopse von Medien (Reisebericht, Gesangbuch, Totenoffizium,Brief), Institutionen (Bibliothek, Museum, Theater, Gericht, Sängerfest), Akteuren (Herder, Merkel, Stender, Meyerbeer) und kulturellen Praktiken (Lesen, Sammeln, Übersetzen, Erinnern) ein thematisch wie methodisch breit gefächertes Panorama des geistigen und sozialen Lebens in der Übergangsphase von der Aufklärung zum nationalen Erwachen entstehen.

Angesichts des langen Untersuchungszeitraumes und der üppigen Archiv- und Quellenlage wurde die Tagung auf zwei, thematisch-chronologisch aufeinanderfolgende Teilkonferenzen aufgeteilt. Teilkonferenz I: Zwischen Reformation und Aufklärung fand vom 5. bis zum 8. Mai 2014 statt.

 

Tagungsprogramm

 

Veranstalter:

Raivis Bičevskis (Riga)

Jost Eickmeyer (Heidelberg)

Andris Levans (Riga)

Inga Rinau (Klaipeda)

Anu Schaper (Tallinn/Berlin)

Björn Spiekermann (Heidelberg)

 

Kontakt:

Jost Eickmeyer       
Björn Spiekermann
Germanistisches Seminar der Universität Heidelberg
Hauptstr. 207-209
69117 Heidelberg

Telefon: 06221-543232 oder 543231
E-Mail:  jost.eickmeyer@gs.uni-heidelberg.de  oder  bjoern.spiekermann@gs.uni-heidelberg.de

verantwortlich: Redaktion
Letzte Änderung: 10.02.2015
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