Heilige, Helden, Wüteriche. Verflochtene Herrschaftsstile im langen Jahrhundert der Luxemburger

Deutsch-Tschechische Akademiekonferenz der
Heidelberger Akademie der Wissenschaften in Kooperation mit der Learned Society of the Czech Republic

 

Ort: Akademie der Wissenschaften, Heidelberg

Datum: 30. September bis 2. Oktober 2013

Beginn: 30. September 2013, 9:00 Uhr

 

Zwischen 1308 und 1437 herrschten vier Angehörige der luxemburgischen Dynastie über das Heilige Römische Reich sowie weite Teile Europas. Für lange Zeit etablierte sich damit eine wirkmächtige Dynastie, die sowohl politisch als auch wirtschaftlich oder kulturell eine Brückenfunktion zwischen Ost und West ausfüllte. Dabei unterschieden sich die jeweils prägenden Herrscherpersönlichkeiten deutlich voneinander – schon die Zeitgenossen beschrieben die Luxemburger als Helden, Heilige oder sogar als Wüteriche. Mehr als geradlinige Entwicklungen scheinen also Diskontinuitäten die Regierung von Königen und Kaisern geprägt zu haben. Kann man dennoch von einem „langen Jahrhundert der Luxemburger“ von 1308–1437 ausgehen? Lassen sich bestimmte „Herrschaftsstile“ ausmachen, die über alle dynastischen oder politischen Brüche hinweg eine europaweite Vorbildfunktion und Tiefenwirkung monarchischer Herrschaft erreichten? Gemeinsam mit jungen Wissenschaftlern aus Europa wollen die Organisatoren der Tagung, Nachwuchswissenschaftler aus Tschechien und Deutschland, diesen Fragen nachgehen.

 

Das Programm der Tagung

 

Veranstalter

Martin Bauch; Julia Burkhardt; Tomáš Gaudek; Paul Töbelmann; Václav Žůrek

in Zusammenarbeit mit der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, Karlstraße 4, 69117 Heidelberg

 

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herrschaftsstil@gmail.com

verantwortlich: Redaktion