WIN-Kolleg: Kollegiaten

 
Stockhammer Philipp

Philipp W. Stockhammer

Jahrgang 1977

Universität Heidelberg
Institut für Ur- und Frühgeschichte und Vorderasiatische Archäologie
Marstallhof 4
69117 Heidelberg

und

Ludwig-Maximilians-Universität München
Institut für Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie und Provinzialrömische Archäologie
Schellingstr. 12
80799 München



philipp.stockhammer@zaw.uni-heidelberg.de
 

 

Philipp W. Stockhammer studierte von 1999 bis 2003 Ur- und Frühgeschichte, Klassische Archäologie und Alte Geschichte an den Universitäten Erlangen-Nürnberg, Tübingen und Brüssel. Während des Studiums wurde er durch das Hochbegabtenstipendium des Freistaates Bayern gefördert. 2003 beschloss er das Studium in Tübingen mit einer Magisterarbeit zu urnenfelderzeitlichen Vollgriffschwertern. Von 2004 bis 2007 arbeitete er an seiner Dissertation zur mykenischen Keramik aus Tiryns (Griechenland) an der Universität Heidelberg, gefördert durch Promotionsstipendien der Gerda Henkel Stiftung und der Stiftung der Deutschen Wirtschaft. 2008 wurde er in Ur- und Frühgeschichte promoviert und erhielt 2010 den Walter-Witzenmann-Preis der Heidelberger Akademie der Wissenschaften für seine Dissertation. 2006 bis 2011 war er als Lehrbeauftragter an der Universität Erlangen-Nürnberg tätig, seit 2007 zudem als freiberuflicher Trainer für Hochschuldidaktik an nordbayerischen Universitäten. Als Akademischer Mitarbeiter forscht er seit 2008 am Institut für Ur- und Frühgeschichte und Vorderasiatische Archäologie an der Universität Heidelberg im Rahmen des Exzellenzclusters „Asien und Europa im globalen Kontext“. 2013 hat sich Stockhammer an der Universität Basel habilitiert mit einer Arbeit zu „Materielle Verflechtungen – Zur lokalen Einbindung fremder Keramik in der ostmediterranen Spätbronzezeit“ , in der er Prozesse der Aneignung ägäischer Keramik an der südlichen Levante im 14. bis 12. Jh. v. Chr. untersucht. Seit 2011 leitet Stockhammer zudem das Forschungsprojekt „Innovation Management – Bronze Age Entanglements between Asia and Europe“ am Heidelberger Exzellenzcluster. Seit Juli 2012 leitet er zusammen mit Jun.-Prof. Johannes Krause das WIN-Projekt „Zeiten des Umbruchs? Gesellschaftlicher und naturräumlicher Wandel am Beginn der Bronzezeit“ an der Heidelberger Akademie der Wissenschaften.

 

AUSGEWÄHLTE PUBLIKATIONEN
  • P. W. Stockhammer (Hrsg.), Conceptualizing Cultural Hybridization: A Transdisciplinary Approach. Papers of the Conference, Heidelberg, 21.–22. September 2009. Transcultural Research. Heidelberg Studies on Asia and Europe in a Global Context. Springer Verlag (Berlin und Heidelberg 2012).
  • J. Maran & P.W. Stockhammer (Hrsg.), Materiality and Social Practice. Transformative Capacities of Intercultural Encounters. Papers of the Conference, Heidelberg, 25.–27. März 2010. Oxbow (Oxford 2012).
  • P.W. Stockhammer, Performing the Practice Turn in Archaeology. Transcultural Studies 1, 2012, 7–42. <http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/ojs/index.php/transcultural/article/view/9263/3238>
  • P. W. Stockhammer, Kontinuität und Wandel – Die Keramik der Nachpalastzeit aus der Unterstadt von Tiryns (Heidelberg 2008). http://www.ub.uni-heidelberg.de/archiv/8612
  • P. W. Stockhammer, Zur Chronologie, Verbreitung und Interpretation urnenfelderzeitlicher Vollgriffschwerter. Tübinger Texte 5. Verlag Marie Leidorf (Rahden/Westf. 2004).
verantwortlich: Redaktion
Letzte Änderung: 21.08.2017
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