WIN-Kolleg: Kollegiaten


Linden

Sandra Linden

Jahrgang 1973

Eberhard Karls Universität Tübingen
Deutsches Seminar (Mediävistische Abteilung)

Wilhelmstr. 50
72074 Tübingen

sandra.linden@uni-tuebingen.de

 

Sandra Linden studierte von 1992 bis 1997 Germanistik, Geschichte und Philosophie an der RWTH Aachen sowie den Universitäten Köln und Tübingen. Ab 1998 erhielt sie ein Promotionsstipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes. Die in der germanistischen Mediävistik angesiedelte Dissertation trägt den Titel „Kundschafter der Kommunikation. Modelle höfischer Kommunikation im »Frauendienst« Ulrichs von Lichtenstein“ (2002 abgeschlossen) und versucht eine Anwendung moderner kommunikationswissenschaftlicher Konzepte auf den mittelalterlichen literarischen Text.
Von 2001 bis 2002 war Sandra Linden als wissenschaftliche Angestellte am Deutschen Seminar der Universität Tübingen tätig, 2003 folgte für zwei Jahre ein Post-doc-Stipendium im Graduiertenkolleg „Ars und Scientia im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit“. Seit 2004 arbeitet sie als wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl von Prof. Dr. Christoph Huber am Deutschen Seminar (Abteilung Mediävistik) der Universität Tübingen.
Das Habilitationsprojekt gilt der spezifischen Aussageform des Exkurses im volkssprachigen Roman, hier stehen vor allem die psychologisch-moralischen Exkurse im Zentrum der anthropologisch ausgerichteten Analyse.

 

AUSGEWÄHLTE PUBLIKATIONEN
  • Kundschafter der Kommunikation. Höfische Kommunikation im „Frauendienst“ Ulrichs von Lichtenstein. Phil. Diss.
    Tübingen 2002. Tübingen / Basel 2004 (= Bibliotheca Germanica 49).
  • Friedrich von Schwaben. Hrsg., übersetzt und kommentiert von Sandra Linden.
    Konstanz / Eggingen 2005 (= Bibliotheca Suevica 14).
  • Vom irdischen zum himmlischen Konvent: Die Baumvision als Interpretationszugang zur Todesdarstellung im Engelthaler Schwesternbuch.
    In: Oxford German Studies 29 (2000), S. 31-76.
Verantwortlich: Redaktion
Letzte Änderung: 23.06.2009