Anwendung der In-Situ-Spektroskopie zu Minderung von Schadstoffemissionen

Forschungsstellenleiter

Prof. Dr. Jürgen Wolfrum

Mitarbeiter

Dr. Andreas Schulz

Anschrift

Physikalisch-Chemisches Institut
der Universität Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 253
69120 Heidelberg
Telefon 0 62 21/54 84 63
Telefax 0 62 21/54 42 55
E-Mail wolfrum@urz.uni-heidelberg.de
Insitu Li

Vorbereitung zum Start des ballon-gestützten TDLAS-Spektrometer in
Aire sur l’Adour (Frankreich).

 

Diodenlaser, die in der optischen Nachrichtentechnik weite Verbreitung gefunden haben, bieten auch für die schnelle In-situ Prozessanalytik faszinierende Möglichkeiten. Am Physikalisch-Chemischen Institut der Universität Heidelberg (PCI) werden die spezifischen Vorteile von Diodenlasern für eine schnelle Echtzeitgasanalyse zur Überwachung und Regelung von industriellen Prozessen zur Minderung von Schadstoffemissionen genutzt. Von besonderem Interesse in der Umweltanalytik ist der probenahmefreie Nachweis von Spurengasen in der freien Atmosphäre. So wird Wasser in der Stratosphäre als effektives Treibhausgas vermutlich aus Methan produziert. Um die Bildung und Wirkung dieser Treibhausgase zu verstehen, werden Methan und Wasser mit einem ballongestützten neu entwickeltem TDLAS (Tunable Diode Laser Absorption Spectroscopy) -Spektrometer in der Stratosphäre bis 32 km Flughöhe gemessen.

 

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Verantwortlich: Redaktion
Letzte Änderung: 27.02.2014